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Rentier Panneke als Hauswirth, oder: Wohnungen zu vermiethen

Volltext : Berliner Lebensbilder (Public Domain)

14 war sonn Weib mit ihr Maul auSricht, deS jeht ins Weite l(Erruft:) Miene! Fr, Panneke (kommt mit mehreren Miechern). Hier sindWelche vor die kleene Wohnungen. Hr. Panneke (sie mit finsteren Blicken betrachtend). Des scheinen lauter Mauerfrauens un verheirat'te Maschinenbauers zu find. Ich weeß nich, worum Eenen sonne Menschen jradein de Mittagszeit üderlofen. Eine Frau. Ja, schn Sie mal, weil wir denn jrade Zeit haben. Hr. Panneke (heftig). Ick Hab aber denn jrade keene nich! Un Jähren haben Sie och gewiß. Die Frau. Na wol! Wer wird nich Kinder haben! Hr. Panneke. Na, denn können Se man Widder loo-fen, ick nehme keene kleene Leute mit Kinder! Die Frau. Aber, mein Iott, wo soll man denn mit de Välqe hin? sie find doch nu mal da! Hr. Panneke. Eo? Na denn lassen Sie sie och man da bleiben! Ick Hab et Ihr nich befohlen, welche zu kriegen. Die Frau. Ihör Er mal, wer iS denn Seine Sie? Wem hat er denn wat zu befehlen. Er fauler Junge Er! — Wat sich son uffqeschwemmter Potbeken- Faullenzer dock maninbildt. Denkt Er, oller Vratenspieß, weil Er hier Wirth spielt, deß Er ehrliche Leute kunjoniren kann! Komm Er mich mal hier uf'n Hausflur, denn kann Er nach 'ne Viertel- stunde seine Knochen int Schnuppduch zusammenpacken! (Allgemeines lautes Gelächter, womit Alle aus dem Zimmer eilen.) Hr. Panneke, sprachlos vor Wuth, greift nach feinem Stock und schlägt damit wüthend auf den Tisch, so daß die darauf stehendenGläser umfallen. Fr. Panneke. IIott bewahre mir in Gnaden! DieVäser haben doch nich schuld!
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