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Aus dem Briefwechsel des Prinzen Wilhelm des Älteren von Preußen und seiner Gemahlin, der Prinzessin Marianne

Full text: Aus dem Briefwechsel des Prinzen Wilhelm des Älteren von Preußen und seiner Gemahlin, der Prinzessin Marianne

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ich liebe, fordern mich auf, standhaft zu sein. Und mit Gott hoffe ich es zu vollbringen. Ehre, Ruhm, Vaterland,
Marianne, Willhelm Adalbert und Anton sollen mir lebhaft vor der 5eele stehen.
Hedemann bat mich, in: Fall ich die angetragene Anstellung in Berlin annehmen sollte, ihn abwechselnd mit
Anton ins Hauptquartier zu schicken, und ich habe es ihm zugesagt, letzterem � ich darf es Dir wohl sagen � mit
Tr�nen in den Augen deshalb heute bereits geschrieben und ihn gebeten, Hedemanns Vorschlag anzunehmen. Dieser
hat sich jetzt so gut benommen, da� ich ihn wieder viel lieber habe als sonst. Aber mit Gldwig bin ich sehr wenig
zufrieden. Es geht gar zu schwer, zwei Vr�der, jeden in seiner Art, gleich bedienen zu wollen .... Anton, das ist
ein Mensch f�r mich, so warm .... w�re er nur hier! Ich trage so vieles verschlo�en, was ihm Freude machen
w�rde zu wissen, und was mich beinahe erdr�ckt.
was ich alles hier in Breslau erleben mu�! Wer h�tte das geglaubt, als ich Dich verlie�! Es freut mich
nur, da�, ehe ich von Dir Abschied nahm, noch einmal in die Aindcrstube ging und recht hei� auf der Stelle betete,
wo Fried Tassilo starb. Das Gebet um Vesserung und Kraft ist erh�rt worden. 
    
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