Path:
Rheinsberg 1736 - 1740

Full text: Rheinsberg 1736 - 1740

59
Bei feinem Besuch in Ruppin, � \%. November \?35, hatte K�nig Friedriche Wilhelm dem Kronprinzen
Friedrich mitgeteilt, er habe das dem Oberstleutnant von Veville geh�rige schlo� und Gut Rhcinsberg gekauft und
schenke es ihm. Ain \6. Z�iarj ?73^ wurde der Kaufvertrag vom K�nige unterschrieben. ImJuni begannen die
Neubauten am Schlofft unter der Leitung des Saurates Kemmeter und die Vorbereitungen f�r die Anlage des Gartens.
Am 7. Juni 736 war der Kronprinz von Huppin nach Rheinsberg her�bergegangen und schrieb von hier feiner
Schwester in Bayreuth Dotier Freude: �Me voil? ? ma terre ? go?ter les plaisirs champ?tres ? pleins traits et
? mener une vie aussi douce et plus suivie que celle des nos premiers p?res au Paradis." en. ITndi ber Ha?iietunij non p. f^altu
Ausstattung des Schlosses, zu welcher der K�nig die IH�bel aus den leerstehenden Schl�ssern von K�penick und Gramen '
b�rg gegeben hatte, so weit f�rdern zu k�nnen, da� er im Juli seinen dauernden Wohnsitz hier nehmen k�nnte. Pie
Reife, die er mit dem K�nig im Juli nach Pr�fen machte, schob den Einzug auf; gleich nach der R�ckkehr nach
Berlin, 9, August, schrieb er der ZNarkgr�fin von Bayreuth: �Mardi qui vient (14) je m'enfuis ? ma terre pour
n'en sortir qu'? No�l; j'esp?re d'y go?ter les douceurs d'une vie champ?tre et d'y jouir du calme apr?s avoir
�t� si longtemps dans la temp?te."
Am August ?I6 siedelte er aus Ruppin nach Rheinsberg �ber; sein Aufenthalt hier wurde jedes Jahr
unterbrochen durch die Exerzierzeit, zu welcher er nach Ruppin zog, die Ende M�rz mit dem Einmarsch des zweiten
8*
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.