Path:
Schloß Charlottenhof

Full text: Schloß Charlottenhof

17
vor diesen Durchgang zur linken Hand lie� der Kronprinz nach feiner eigenen Skizze einen erh�hten Sitz errichten
(Abb. und \5 auf 5. 5 6 und 17); eine Vr�stungsmauer mit dorischen K�ulchen und vorne zwei Stcinhcrmen tragen
ein Tattendach mit wemlaub; einige Stufen f�hren zum Sitz empor, der von einem auf antikem Kapitell ruhenden
Tisch und einer Wandbank eingenommen wird; in die Litauer dahinter sind zwei Faunk�pfe und ein Relief sitzender
Bacchantinnen in Terrakotta nach trefflichen Rauchschen ?no6ellen eingelassen. Rauch modellierte auch den Steinbutt in
Zinkgu�, der in das Vecken an der Wange der Mauer Wasser speit. Dies ist bas scherzhafte Abzeichen des Kronprinzen,
der im Familienkreise der �23litt" genannt wurde une� sich als solcher h�ufig in seinen intimen Briefen unterzeichnet.
Jlbb, (5. erh�hter Sitz beim G�rtner^��!?. ll^iiuic�bot KAttinI. linusbibliatficf
Die verbleibende vierte, n�rdliche Seite des inneren Gartcnhofs lie� der Kronprinz \85� durch eine neunbogige
Arkadenhalle mit Seitengeb�uden schlie�en, hinter der in den Folgejahren das r�mische Vad entstand. Diese Anlage,
deren Vorgeschichte eingehend von Kuhlow untersucht worden ist, bildet aber kein geschlossenes, nach einheitlichem plan
geschaffenes Geb�ude, sondern der Kronprinz hat hier nur einige R�ume aus den kandhausbcschreibungen des pituius,
angeregt durch das Studium pompejanischer Wohnh�user auf der italienischen Reise Don \828, in loser Symmetrie
aneinandergereiht. Schinkcl gibt in feiner Publikation nur ein Atrium hinter der Arkadenhalle an; das �brige bildeten
Gartenanlagen. Die Ausf�hrung des Baue?, die hier v�llig in den H�nden von perfuts lag, zog sich bis in den
Anfang der Hder Jahre hin. Ulan tritt von der Faffttten artig gedeckten Vorhalle zuerst in ein Atrium, das durch
eine dreiteilige, durch S�ulen geteilte �Vcffnung von der Arkadenhalle her erleuchtet ist (je^t 6urdi einen Bretterverschlag
geschlossen). In der 2Uitte steht eine Wanne aus gr�n-wei� gestreiftem Jaspis, die w�nde sind leuchtend rot bemalt,
tJofjrnjoU?rnOi^tbud) jgie, 5
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.