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Aus dem Briefwechsel des Prinzen Wilhelm des Älteren von Preußen und seiner Gemahlin, der Prinzessin Marianne

Full text: Aus dem Briefwechsel des Prinzen Wilhelm des Älteren von Preußen und seiner Gemahlin, der Prinzessin Marianne

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Aus dem Briefwechsel des Prinzen Wilhelm des pleiteren von prcuffen
und seiner Gemahlin, der Prinzessin
mitgeteilt von
Georg Schuster
Qju den �edelsten", aber am wenigsten bekannten �oeittfdien F�rstengestalten" geh�ren zweifellog PH115 Wilhelm
der Sichere non Preu�en lind seine Gemahlin iTtarianne, die Enkelin der Gro�en l^andgr�fin Aaroline von Hessen'.
prtttj Wilhelm, am 3. Juli (783 311 Berlin geboren, war der j�ngste 5ohn K�nig Friedrich Wilhelms II.
und feiner zweiten Gemahlin Friederike, geborenen Prinzessin von i)cffcn-ParmfttiM (gest. 25. Februar (805). wie
seinem Bruder, dem K�nige Friedrich Wilhelm 111., war ihn: ein steifem, scheuen, sch�chternes IDefen eigen, die Frucht
einer verkehrten Erziehung und der tr�bseligen .Zust�nde im elterlichen Hause. Diesem 5u9e feines Charaktere enlsprach
es, da� feine Pers�nlichkeit nicht h�ufig in den Vordergrund der Ereignisse seiner viclbewegten Zeit trat. Wo bas
aber der Fall war, da geschah es in r�hmlicher weise. Va ward offenbar, da� sich hinter feiner scheuen, nicht selten
auch �berschw�nglichen, sentimentalen Ar! ein l)erz poli gl�hender Vaterlandsliebe verbarg, voll preu�ischen und
�teutschen" Hationalftoljcs. Da zeigte es sicb, da� es ihm nid)t gebrach au Umsicht und Gewandtheit, nicht an
enei\vfdicni willen 511 entschlossener, k�bner Tat, da� ihn niemand an Eifer und Eingebung �bertraf. Daher waren
ihm die besten M�nner der Zeit zugetan, die Stein und Hardenberg, die 3r�6cr Humboldt, die 5charuhorst, vl�cher,
Boyen, Gneisenau, Clansewitz u. a.
Alimcrkimg, lieber dein (Eitel: Prinz iUillicImbtv i?cftcre �on preitften unb feine i^eniahliit piin^ffin Itlarianne 0011 ?ieffeir
iiomluifii. i?ifengu�niebaiQan5 von pofd) im i-jo^eiijolU-rti-�l?nfeiitn.
Di,,' lrmuntofdjafi5Perf]�ltniffc zii'ischi'n bni I^infmt und lassen sind klHin&clt im lioliciij.Jahrbuch (909, S. 125, ff.
        
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