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Die Beziehung des Großen Kurfürsten zu der Stadt Amsterdam

Full text: Die Beziehung des Großen Kurfürsten zu der Stadt Amsterdam

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zunieist seinen! nngew�hnlichen Dorschlag zu danken, Me Patenschaft f�r bei, Thronerben 511 �bernehmen. Friedrich-
!vilhelm lie� 611511 den B�rger meistern durch einen besonders dann! beauftragten Gesandten Iveimann ein bez�gliches
vom ,".M�rz datiertes Einladungsschreiben �berreichen, in dem 0? hei�t 1:
�Als wir nichts mehr w�nschen, densn) das; dieser Unser Chur-Printz n,it den ycrren dieser unserer benach
bahrten Sladt dermahlen einst aber in solchem glitten verst�ndmi� leben m�ge, wie wir uns. w�rcnde unserer Regierung
allciiKiljl 60511 geneigt erwiesen, so haben wir
zu Beft�ttigung und! niedrer Versicherung dieses
die Herren 311 Gevattern nnd Cauffzcugcn bey
bevorstehenden Taust rictus obbeinelten unseres
(?[}uv pringen wohlmeinend und gnnstnachbahr
lich erlvehlet", nnd weiterhin: �Dann erweisen
die Herren Uns und unserer hei�geliebten  �nid an
Me Herren V�rgermeisler allier abgeliefert von
dem damit besonders beauftragten Ratsherr
�Payman, darin er diesen Hat notifiziert, es
habe Gott dein Allm�chtigen gefallen, durch die
gl�ckliche Niederkunft Seiner F�rstlichen Gemahlin
Seine Illustre Fainilic durch einen jungen Ctnir
Prinzen zu vermehren, und darin (Et die paten
schaft anbietet: ist selbiges einstimmig aus ver-
schiedenen Gr�nden angenommen und beschlossen
worden, da� man als patengeschenk hierbei
Sr. C�nufl. Durchlaucht einen Rentenbrief von
1000 Gulden j�hrlich beh�udigen soll, f�r die
Kurpri�] ?tatl-Ilcttiil won Sranlienburg. (PrljjtntAIbt pon be Bnen im Bfrlinri
Person dl?? l)o�ig<'inelten Churpiinzen auf Kofteti dieser Stadt, verschlossen tu einer goldenen Dose von solcher
Schwere und ��fiait, wie es dem Belieben der I^ovren ��rgennetftcr angemeffen ovfdnouo, Mo fraft dieser Hefolutioti
jut EiK-digung von alle dein Voivnigef�hrlen crsucht und erni�^tigt morgen."
2Nag man auch annehmen, da� die B�rgermeister durch die ihnen zuteil gewordene Ehre sich besonders
geschmeichelt gef�hlt haben und darum etwas bereitwilliger auf des Aurf�rsten Ansuchen eingegangen sind, das
ihnen durch seinen Sondergesandten nahegelegt worden war, so betrachteten sie die Taufangelegenheit offenbar als einen
willkommenen Anla�, um, ehe sie Friedrich Ivilhelm ihre Uulersl�wing liehen, noch sonstige Punkte des Vertragsentwurfes
'
K�ntgl. ?iaiis?ritir zu �hnrlottenlumj, (SeDaticrforrcfpon&eiij, Rep. XXXV, Vol. 1.
        
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