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Die Sonderausstellung der Königlichen Hausbibliothek auf der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik

Full text: Die Sonderausstellung der Königlichen Hausbibliothek auf der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik

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Komponift" f�hrt uns den K�nig in dieser seiner Bibliophilen eigenfchaft vor. Sic umfa�te neun Unterabteilungen.
Zun�chst zeigte fie Me (Originalausgaben seiner Werke, darunter die in seiner eigenen Druckerei �au donjon du ch�teau"
hergestellten Drucke der ?uvres du Philosophe de Sans Souci und der M�moires de Brandebourg mit den Stichen
von G.F.Schmidt, B�cher, die a?s die hervorragendsten Suchkupferstichwerke des \8. 3a^r?7unberts gelten k�nnen.
Einige von diesen Ausgaben sind fast nur noch in k�niglichen: Vesitz vorhanden. So der das Palladion enthaltende
Band Ider ?uvres von {750, von den: nachweislich nur noch die A�nigliche Bibliothek in Berlin ein aus dem
Besitz des Generals von Stille ihr zugekommenes Exemplar besitzt. Siebzehn von der vierundzwanzig Exemplare
umfassenden Auflage befinden sich noch in den Bibliotheken Friedrichs des Gro�en. Die �brigen sind nicht mehr nach-
weisbar. Da� einige der B�nde, wie Band IIIder ?uvres du Philosophe de Sans Souci, CexwerbesferUNgeN von
des K�nigs Hand trugen, machte sie zu besonders gern gesehenen Schaust�cken der Ausstellung. Auch eine vom K�nig
selbst geschriebene Fl�tsnsonate wurde gezeigt; die Hausbibliothsk besitzt deren zehn. Dazu kamen bann seltene, von ihm
in sehr beschr�nkter Auflage herausgegebene Sonderdrucke kleinerer Schriften, mehrere davon in dem vom K�nig beliebten
Silberpapi erumschlag geheftet. Von neueren Ausgaben friderizianischer Werke wurden unter anderen zwei B�nde der
auf Befehl Friedrich-Wilhelms IV. in den Jahren \8^6/^7 von der Akademie der Wissenschaften in Berlin heraus-
gegebenen Prachtausgabe in Huart mit den Menzelschen Holzschnitten gezeigt. Weitere Abteilungen dieser Gruppe
bildeten die Klaffiferausgaben, die sich der K�nig f�r seinen Handgebrauch hatte herstellen lassen, ausgew�hlte Dichtungen
des Horaz, (Dmb, der Madame Deshoulieres und von 
    
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