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Die Sonderausstellung der Königlichen Hausbibliothek auf der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik

Full text: Die Sonderausstellung der Königlichen Hausbibliothek auf der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Grafik

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Zun�chst historisch, literarisch, buchgcwerblich und typographisch bemerkenswerte St�cke aus den B�chereien des Biblio^
philen x�i' l%oyj}v, Friedrichs des Gro�en. In treffender weise hat Dr. Bogeng in feiner Besprechung der gesamten
Abteilung Bibliophilie auf der leipziger Ausstellung in der Zeitschrift f�r B�cherfreunde (91^* ??of' H darauf hin-
gewiesen, wie der K�nig alle Eigenschaften eines verst�ndigen Bibliophilen in sich vereinigte. Denn erstens - w�re
das nicht die wesentlichste Anforderung, die man an einen B�cherfreund stellen sollte? � las der K�nig alle B�cher,
BiMi�rt}tffrfn'(mfder Hotligtn fuife ans dein poMmmvr S schlaffe
die er in seinen Bibliotheken hatte. Er besa� deren nach Aufl�sung der Rhcinsbergcr Bibliothek sechs, was ihm nicht
zusagte, duldete er auch nicht in dem auserw�hlten Areise �seiner besten Freunde". Dann aber legte er wert darauf, die
Vegleitb�cher seines Gebens in den besten Ausgaben und in handlichen Formaten Zu besitzen. Vie dis auf die U?idnmngs
exemplare gleichartig hergestellten Einb�nde, Berliner und Potsdamer Arbeit, waren von erlesenstem 2Naroquinledcr her-
gestellt. In seiner sirwatdruckerei, in der in erster Linie seine eigenen Werke gedruckt wurden, lie� der A�nig Liebhaber,
ausgaben herstellen, und er war auf die peinlichste Ordnung in seinen Bibliotheken bedacht, um bei jedem Ortswechsel iminer
�ber den Standort der B�cher orientiert zu sein. Die Gruppe �Friedrich der Gro�e als Schriftsteller, B�cherfreund und
        
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