Path:
Vom Hofe König Friedrichs I. aus den Jahren 1709 - 1711

Full text: Vom Hofe König Friedrichs I. aus den Jahren 1709 - 1711

79
Graf Wartenberg starb in Frankfurt am 4. Juli Seine deiche wurde auf seinen Wunsch nach Berlin
gebraut, u,n in der paro*ialfirct?c beigesetzt 511 werden. Ende September kam sie hier an; auf Befehl des K�nigs
wurde sie im Hopfengarten r>or der Stadt niedergesetzt, Me Veifctzung wurde bis nach dem erwarteten Vesuch Peters
des Gro�en in Verlin verschoben. Die Grafin war
in Frankfurt geblieben; Ende September hie�
es, sie wolle von da nach Utrecht gehen, wo ihr
Freund, jetzt als 3ord Strafford, als englischer
bevollm�chtigter bei den Friedensverhandlungen fier;
aufhielt. Man erz�hlte sich in Berlin, der K�nig
habe eine geheime Drdcr gegeben, fie, wenn fie
auf dieser Reise durch preu�isches Gebiet komme,
verhaften zu lassen, der Vefehl fei aber nicht aus-
gef�hrt worden, da man �unter gegenw�rtigen
Konjunkturen" auf den 3ord Strafford R�cksicht 511
nehmen gezwungen sei. Es diente nicht dazu, des
K�nigs Stimmung gegen sie 511 verbessern, da�
man bei der Er�ffnung des Testamentes des Grafen
Anfang Oktober in Berlin die Worte gefunden
hatte: wenn die Gr�fin vor ihrem Eheherrn mit
dem Tode abgehen sollte, welches der H�chste zu
des Landes und aller ehrlicher 3eute Vestcn in
Gnaden verh�ten wolle; er nahm �diese Machete
sehr �bel, soda� denjenigen, die das Testament mit
unterschrieben, nicht leicht d�rfte vergeben werden".
Am \ \, �Rober kam Peter der Gro�e aus
pommern in Berlin an, am (3. reiste er nach
Karlsbad weiter. Tags darauf schrieb die Kr�n
Prinzessin dem Kronprinzen: ,,I.'enterrement du
comte Wartenberg se fera demain au soir; on est
venu demander de vos carossea et le Roi m'a
demand� si je n'en enverrais pas, puisqu'il en-
voyait les siens; je n'ai r�pondu et attends vos
ordres", uud am \5: �Le Roi veut venir dans
nia chambre pour voir l'enterrement du comte
Wartenberg. J'ai emprunt� un carosse noir
comme si c'�tait le votre, puisque le Roi envoie les
siens et qu'il l'aurait pu prendre mauvais." 21?an
hatte allgemein erwartet, das Leichenbeg�ngnis werde
sehr gl�nzend werden, weil der K�nig es gerne sehen
wollte und jedermann dazu eingeladen war, aber die
H?rffriffbru S�nfte �er K�nigin 5opt)ie-Cuife im liobenjolliTn-mujeuin. Per obtre Seil 3cigt
in 5i(beo�i(fcrci auf fumt^tuub iti btr �llitlc tins inonoijramnt ter K�nigin un� in Den

    
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.