Path:
Vom Hofe König Friedrichs I. aus den Jahren 1709 - 1711

Full text: Vom Hofe König Friedrichs I. aus den Jahren 1709 - 1711

69
Roi pour le signer. Ils avaient aussi cm attendrir par l? le Roi1, mais c'est que le Czar n'�tait point encore
au rendezvous qu'il avait donn� au Roi2.
9- (Pfi?bcr. Madame de Kamekc me mande que la Reine fait venir les dames de la ville ? huit heures
de matin pour lui faire la cour et pour travailler avec elle. Je ne
sais pourtant, si elles y sont toutes, car i! v en a plusieurs que
cela n'accommodera gu?re.
(2. (DftolxT* J'ai trouv� une femme qui apprend ? faire
la beurre ? Herrenhausen ... elle dit qu'elle veut bien avoir aussi
soin des vaches, pourvu qu'elle ait encore une fille qui lui aide;
elle attend si vous la voulez avoir ou non. On dit que le Czar
viendra ? Crossen, o? le Roi le recevra ... je suis ravie que le
Roi vous a donn� pleinpouvoir de remplacer les officiers. Vous
les connaissez mieux que personne et savez bien qui m�ritent
d'?tre avances 3
2. Januar \?\0* La Reine a envoy� ce matin quatre fois,
pour me prier d'aller d�ner avec elle, mais je dormais encore;
elle est aussi venue me rendre visite et a �t� fort obligeante.
Elle m'a pri�e d'aller ce soir souper avec elle ce que je ferai
aussi. On dit que le Roi ne sera pas longtemps en voyage
comme on l'avait cru, et qu'il reviendra dans huit jours. Le bon
Dieu le veuille, car j'aurai alors le plaisir de vous voir 4 .
6. Januar, Tout le monde dit que le Roi va ? Dresden
pour quelques jours ,.. J'ai d�n� hier matin chez la Reine, nous
1 Auch der Bericht vom 2$. September wei� �on diesen ?eftameuteii,
die der (Dbeifcimmerfjerr, der Fcldn>arfchall und der hgrmarf aII gemacht und
den, K�nige gebracht h�tten; �es ist bei den hiesigen In'utedaffiMteu Weibern ein
ftetes Camentiren. Die K�nigin haben ebenfalls, aber doch pergebens ihr bestes
getan, um den K�nig �on der Keife abgalten."
� y Die Zusammcnkunft mit
Peter dem Gro�en fand den 28. (Pftobet' inMarienwerder statt. Ver K�nig hatte
auf dieser Reise bas (Ta ba Hegtum angefangen �inMeinung, da� der Gebrauch
des Tabaks gegen alle b�sen Rufte gut sein", und alle Abende gehalten; es wurde
in Vcrliu fortgesetzt, auch der Kronprinz geh�rte dazu; es bestand aus ungef�hr
zw�lf Personen. Iver ausblieb, mu�te allemal (6 Groschen Strafe zahlen; der
tObeifatnmerl�err, dein der Cabak nicht recht bekam, hatte sich mit zwei Vukaten
losgekauft. � 9 Der Kronprinz war den 28. Oktober in �annoi'er angekommen;
am \\.November kam er mit der Kronprinzessin wieder in Berlin an; der Roma,
kehrte am (5. November von feiner Zusammenkunft mit Peter dem Gro�en tu
Marienwerder Zur�ck. �5.K.M. continutreit bei- Kronprinzessin alle ersinnliche
Liebe und Affection 311 erweisen" (u?. November) ... Aus den Berichten der
n�chsten Wochen noch ein paar Bemerkungen :�Vbwohl oie K�nigin in dem Pietismo
zu weit gehet, so wei� sie sich doch sonst den K�nig mit einer steten Complaisance zu
gewinnen. Sie hat sich verschiedene male in dem CabakZc^llegio mit eingefunden und
dem K�nige allzeit die pfeife gestopfet und auch angez�ndet, welche? 3.K.M,mit sehr
Kammrrljcrr (?) zur pfrf�nttttjen Bedienung de5 K�nigs mit
jibibufieri. jjjeidpniiig von Deriuiif ans btr Dnrj�elUmg bes
Cnimfef?llegiunis Jiictirid;* I.
guter. Grace getlian haben soll. (vgl.die Abbildungen 5.65, ff.u, die Farbentafel.) Vhne Zweifel haben dieselbe von ihren GcwissenZdirectoren die
Dispense, alle? 311 tun, was 5.K.I�?.augenehm sein kann, wenn es schon den Regeln des Pieti^mi nicht allerdings gem�� sein sollte." Da� sie dann
jedesmal im Cabakskollegium erschien, wurde ihr fehr verdacht; �ff sie aber selbst anfing zu rauche�! lindinfolgedessen feierlich als Mitglied auf-
genommen wurde (September !?;<>), fand man doch, da� sie hiermit die Complaisance sehr weit triebe. Da fie an ihrem Nofe weiter jede Kom�die
und alles spielen und Tanzen verbot, so herrschte auf ihren Courtagen gro�e Einsamkeit und Langeweile, so da� der K�nig dies �bt1!empfand
und gesagt haben sollte, er wollte darin schon (Ordnung schaffen. Dagegen halte die Kronprinzessin das Vergn�gen, zu feben, da� an ihren
Courtagen jedermann und alle Damen aus der Stabt sich einfanden. � * Her K�nig war mit dein Kronprinzen am 2. midi Potsdam, von
da nach Vessau und Leipzig gegangen; es hie�, er werde drei Cage in Leipzig bleiben und etwa den N- wieder zur�ck fein.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.