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König Friedrich Wilhelm III. und die preußischen Prinzen in den Befreiungskriegen 1813 - 1815

Full text: König Friedrich Wilhelm III. und die preußischen Prinzen in den Befreiungskriegen 1813 - 1815

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�bergingen, traf der f)rinz zweckentsprechende Ma�regeln, und das Gefecht lie� sich gut an. Da indessen Wittgenstein
sich in keinen ernsten Aamvf einlassen wollte, wurde der R�ckzug auf f)etersdorf angetreten.
Am n�chsten Cage mu�te der Onnz mit seiner Vrigade die Nachhut �bernehmen, eine schwierige Aufgabe,
da er au�er seiner Infanterie nur �ber wenige Reiter und eine einzige Vatterie verf�gte, w�hrend der Feind 5 bis 6
starke Aavallerie-Regimenter entwickelte. Nur mit M�he gelang es ihm, die Genehmigung zum rechtzeitigen Zur�ck-
ziehen seiner Gesch�tze von Wahlen zu erwirken, seinen zweckentsprechenden Anordnungen war es zu danken, da� die
Nachhut trotz lebhafter Angriffe der Franzosen mit allen Waffen in guter Vrdnung und Haltung �ber Nollendorf
nach Aulm zur�ckgelangte.
3n der Schlacht bei Leipzig finden wir den Prinzen wieder in poller T�tigkeit. Am fr�hen Morgen des
56. Oktober (Schlacht bei Wachau) ging die Kolonne Aleist � als linker Fl�gel der Truppen Wittgensteins � auf
dem rechten Plei�e-Ufer gegen die h�hen zwischen wachau und TNarMeeberg vor. Nach Abzweigung von 2 Bataillonen
nach den: �u�ersten linken Fl�gel unterst�tzte er mit seiner Artillerie die rechts anschlie�enden Russen, mu�te mit der
Infanterie eine im weiteren Vorschreiten entstandene L�cke ausf�llen und behielt schlie�lich nur 3 Bataillone in der
Hand. Trotzdem gelang es ihm, sich gegen die mit starken Kr�ften unternommenen Gegenangriffe zu behaupten.
Als nachmittags die russische Grenadier-Reserve Ra^ewskis heranr�ckte, f�hrte der f)rinz seine Vrigade, der sich der
russische General Helfreich auf seine Aufforderung anschlo�, im Sturnischritt �ungeachtet des m�rderischen Kugeln und
Gewehrfeuers des Feindes" unaufhaltsam gegen die genannten H�hen vor. Schon begann der Gegner zu weichen,
als die russischen Grenadiere stutzten. Nach vergeblichen Bem�hungen, sie zu weiterem Vorgehen zu bewegen, mu�te
der Prinz sich entschlie�en, gleichfalls stehen zu bleiben, � seine schwachen Truppen f�llten kaum den �f�nften Teil"
des Gel�ndes aus, auf dem gefochten wurde. 
    
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