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König Friedrich Wilhelm III. und die preußischen Prinzen in den Befreiungskriegen 1813 - 1815

Full text: König Friedrich Wilhelm III. und die preußischen Prinzen in den Befreiungskriegen 1813 - 1815

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das Korps fammelte sich wieder und r�ckte am 26., die verst�rkte 8. Brigade unter dem Prinzen wieder als Dovl?u1..
der 2lrlnec nach. Der nunmehrige rasche vorinarsch hatte den Aufenthalt ein wenig ausgeglichen, aber bei fa Rothiere
vermochte !?orck nicht mitzuwirken.
Pic wieder �ereint� schlesische 2lrmee trennte sich bald von der l)auptarmee und r�ckte nach der Zi�arne zu.
Am [0. Februar war das Korps backen nnd hinter ihn, bas Korps I^orck der �brigen Armee weit voraus in der
Dichtung auf Paris, lvahrend Napoleon bereits von der ?}auptarnxce abgelassen hatte, um gegen Bluters ungesicherte
linke Flanke vorzusto�en. Der Ueberfall und die Vernichtung des schwachen Korps Vlsusiew bei Champaubert war
Me n�chste Folge. Napoleon wandte sich am folgenden Tage gegen backen, der sich schon bei �a Ferte fous
3ouarre befand und auf 23l�diers Anordnungen zur
r�ckw�rtigen !>rsammlung feinet Armee den Marsch
auf �Nontmirail antrat. Als ihn Napoleon dort am
\\, angriff, r�ckte l?orcf von Ch�teau Thierry her
zur l)ilfc heran, sandte aber den Prinzen IPill^Iiiimit
seiner Vrigade und der schweren Artillerie dorthin
zur�ck, um den ZNarne�bergang festzuhalten. ?r lief die
gesprengte Vr�ckc durch die Aufstellimg von B�cken in
gro�en K�nnen wiederherstellen lind unterhalt' eine Schiff-
br�cke schlagen und erm�glichte so den ordnungsm��igen
R�ckzug der beiden Korps, der bis in den Vormittag
des \2. hinein dauerte. Iv�hrend die Russen die Sta&t
selbst verteidigten, blieb feine Brigade auf den H�hen d<'5
Uor�ufers aufgestellt. Nachdem dor Abzug auf Sotffons
beschlossen war, inu�tc 6ie intakte 8. Vrigade am 3^lach
mittag zuerst den 3Narsch dorthin antreten und erreichte
um Nlilteruacht Gulchy le Ch�teau und auf einem auf
der Karte nicht verzeichneten, durch Nachfragen ermittelten
NX'ge am Abend deg \3. Tfismes. Vie �brigen Teile
des yorcffclieii Korps folgten, und am (6. war 6io
schlesische Arnlee bei Chalons fur Hlame vereinigt, in
allen teilen geschw�cht, aber nicht entmutigt. 3C Zwei
der zusammengeschmolzenen Brigaden wurden zu einer
Division vereint. Die aus der 2. und 8. Vrigade
zusammengeschte 2. befehligte Prinz Wilhelm.
(."'riii]IVilhelm her �UIttre l'on pmifjen, Srut�t K�nig ,^71,,'diich lv'Il^l,,,-, III.
5tid^ i>on BoKingct midi fldtfltng
Bl�cher r�ckte an Me Ejauptarmee heran und erreichte am 2^. Februar ZHery an der Seine, wo cv dein
Feinde unmittelbar gegen�berstand. Zwei Cage sp�ter trennte er sich mit �Neuchmigung der obersten l)eeregleitung
abermals 511 neuer Gffensive. Der IHarfdj ging nordwestlich wieder zur ?ltatne, die von des Prinzen Division am
28. �berschritten wurde. Ztlan hatte Zun�chst nur die schwachen Korps IHatmonl und ZHortior gegen�ber, dann wandte
sich Napoleon selbst wieder gegen Vl�cher. Dieser ging hinler die Aisne zur�ck und nach verschiedenen ung�nstig
verlaufenden Gefechten stand die schlesische Armee durch die aus den Niederlanden herangekommenen Korps B�lot�
und IPinf5tngero6e verst�rkt, am 8. 3N�rz bei �aou versammelt und am 9. 2N�rz in Schlachtordnung in Erwartung
des Angriffs Napoleons, auf dem linken zur�ckgebogenen Fl�gel zwischen ?aoti und Athies die vom Prinzen befehligte
2. Division als erstes Treffen des Korps l?orcf. Vas Dorf Athies lie� der priit5 besetzen'. Erst am Nachmittage
1 vgl. mein �^clbjng tau"/ ll.5. (?rf�,
        
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