Path:
Aus den Briefen König Friedrich Wilhelms III. an seine Tochter Prinzessin Charlotte

Full text: Aus den Briefen König Friedrich Wilhelms III. an seine Tochter Prinzessin Charlotte

231
wir mit gro�er Ungeduld die Entscheidung erwarten, ist wohl ganz nat�rlich. �Ein solcher Zustand der Dinge ist einzig
in der Geschichte; Gottlob, da�, wie es scheint, im Innern �berall die gr��te Ruhe und Vrdnuug herrscht; auch dies
ist das Werk des unverge�lichen, dc�en Grdnungsgeist auf alles wirkte und jedem sein t)L>rI>iItiiijj mit Vcstimmtheit
anzuweisen wu�te, von dem ce sich zu entfernen nicht leicht wagt.
Drei Cage waren wir in Berlin, heute kamen wir nach Potsdam Zur�ck, um den Neujahr-tag auf
hergebrachte weise zu feiern. Wer h�tte vorm 3a als Vu bei uns warst, sich so etwas k�nnen tr�umen la�eu.
VOtl�t* Ungewi�heit in der Zu-
f�nft liegt!
Durch Wilhelm hast Du schon et^
fahren, was ich Dir letzthin zu fugen
verabs�umte: nemlich da� er gleich auf
der Stelle, als wir die Ungl�cksnachncht
erhielten, pou mir ausersehen war, um
zu euch zu eilen und wom�glich als Tr�ster
zu erscheinen. Die ungewi�e Tage der
Dinge aber schien uns, als wir fie er-
fuhren, n�thig zu machen, seine Reise
aus eben den Gr�nden, die Du selbst
anzielst, noch so lange auszusetzen, bis die
gro�e Angelegenheit auf die eine oder
andre Weise entschieden seyn w�rde. So*
bald wir hier�ber Nachricht erhalten, wird
er abgehen, wie gn�dig r>on der Kaiserin
?T�utter, da� auch sie seiner Ankunft nicht
ungern entgegen sieht . ..
heute stand ein recht sch�nes Ge-
dicht auf den Aaiser in der Vo�schen
Zeitung, gleich am Anfang, dessen Per*
fa�er, wie ich zuf�llig erfuhr, Hnefe&e
    
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.