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Aus den Briefen König Friedrich Wilhelms III. an seine Tochter Prinzessin Charlotte

Full text: Aus den Briefen König Friedrich Wilhelms III. an seine Tochter Prinzessin Charlotte

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einem dritten Coditcrleiu, 3llexcindnnc', benamfety erhielt. Der alte Gott lebt noch, er hat unsere W�nsche erh�rt
und fie gesegnet, er wird auch gewi� ferner �bet Dich und die Peinigen walten.
Die unendliche Gnade und Sorgfalt der "Kaiferin �T?uttcr b�rgt mir daf�r, da� Du Deine !Vochen mit
geb�hrender Vorsicht und in geh�riger Ruhe abwarten wirst, denn nach sechs solchen "Kampagnen ist sie Dir nicht
genug 311 empfehlen.
Heute mu� unsere gute 5uisc in Br�ssel ankommen; von unserem Abschiede in bis wohin ich
sic begleitete, nebst allen anderen Geschwistern, sage ich Dir nichts, Du wei�t ja selbst ani besten, wie es bei solchen
Abschieden zugeht.
Erlaucht 2, der ich auf ein paarige Urlaub zu den ihrigen nach Dresden gegeben habe, theilt von ganzem
Herzen die frohe Nachricht, deren Urheberin Du bist, und hat nur eigens deshalb geschrieben.
K�nig ,fnerid*.!Pill;elm III.ini, seinen Kittbcm. ffiipsrclicf von SI. �iliiffrnrr(fc!2B im tjoljftijollftn-HTufcum
Hier in Teplitz wimmelt es mehr als je von Badeg�sten von allen Ralibern, nur ist das Wetter sehr
unbest�ndig und k�hl.
Tebe wohl geliebtes Rind! �Volt segne Dich! wie gl�cklich machten nnch die mit Vleistift geschriebenen Zeilen!
S- vo.
.^ So eben erhalte ich durch die Kaiserin Mutter die erfreulichsten Nachrichten �ber Dein und der
Aleinen fortgesetztes Wohlbefinden, wie froh bin ich dar�ber!
Uebermorgen feiern wir hier unter uns Deinen Geburtstag. 2U�chte doch der Himmel stets die w�nsche
erh�ren, die ich f�r Dein Wohlergehen zu ihm schicke.
1 ZU. Juni \825. � * Pie t^cmal�lin dcZ K�nigs, F�rstin von lirgnitz.
        
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