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Aus den Briefen König Friedrich Wilhelms III. an seine Tochter Prinzessin Charlotte

Full text: Aus den Briefen König Friedrich Wilhelms III. an seine Tochter Prinzessin Charlotte

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Familienleben.
Scrhn 6en 2? Avril W8i.Vcrlm d
Gott sey gelobet! Gott sey gedankt! Alle unsere Hoffnungen: alle unsere W�nsche: selbst die leisesten: Er
hat sie erh�rt: ?r hat sie erf�llet. Gott hat Dich auf's Heue sichtbar gesegnet, (Er wird Dich ferner segnen wenn
Du ihm vertraust, wie Du es bisher gcthan. welche
Freude, welche Wonne diese Nachricht hier �berall
verbreitet, es ist kaum zu glauben, alles ist so voll
Cheilnahme � ja sogar liante Ferdinand hat an-
spannen la�en und ist zu mir gefahren, was sagst
Du dazu? Geschwister versteht sich: Cante, Gnkels ic.
Schilden, A�ckritz, die gute wildcrmeth, die Vischoff
werdcr", alles alles ist au�er sich vor Freude �ber
Dein Gl�ck.
Gestern Abend war Musik aller Garde und
Grenadier Regimenter: vor dem f)alais. Ich habe
in Deinem Namen gedankt und gesagt, ich w�rde es
schreiben, was ich denn hiermit thue.
Schone Dich ja, ich bitte Dich recht sehr dar-
um, ein ruhiges Verhalten ist haupts�chlich in Deiner
tage von n�then.
Einen, der recht warmen herzlichen Antheil
an der frohen Nachricht nimmt, h�tte ich fast Dir
zu nennen vergc�en, es ist der gute l)ufeland, der
�u�erst zufrieden mit dein Vericht ist, den ihm Crighton
gemacht hat.
Friederike 4 habe ich gleich per Estafette von
unseren� Gl�ck benachrichtigt. Seit dein 1^ 2TTay, wo
sie uns verlie� uno ihren gl�nzenden Einzug in De�au
hielt, thront sie bereits in ihrer neuen Residenz.
Die arme Alexandrin� und tuise sind an den
R�cheln krank. Die eigentliche Krankheit ist jedoch
K9nig Friedrlch.wilhelm III.in lepliy. Zeichnung �011 Herrn v, IPi�Irbni 1936
lm HolienzolleiwMufcii�i
Gottlob bereits gehoben, allein sie werden das Zimmer noch einige Zeit h�ten m��en, das ihnen bey dem Herr
lichen Wetter recht schwer wird.
kebe wohl, liebe Charlotte. Du erh�lst diesen Vrief durch den INajor Vojanowski, der jetzt Fl�gel Adjudant
ist, und fr�her beim Gnkel Aarl^ als Adjudant stand.
tebe wohl, auf wiedersehen! wie freue ich mich auf diesen � seligen frohen Augenblick.
5-��
1 29. April, Geburt des Gro�f�rsten Alexander (Kaifer Alexander II.),die Gberst v.Frcderiks, Adjutant &es Gro�f�rsten Nikola�5,
am 8. �??at dem K�nig gemeldet hatte.
�
s Vie Witwe t'es Prinzen Ferdinand. � 8 �tEantc Vischoss", fr�here Hofdame, die Tochter
Vischoffwerder?.
� *
vie nach Dessau verm�hlte Nichte des K�nigs.
� � Herzog Karl voll Mecklenburg, der Vruder der K�nigin ?uife.
        
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