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Aus den Briefen König Friedrich Wilhelms III. an seine Tochter Prinzessin Charlotte

Full text: Aus den Briefen König Friedrich Wilhelms III. an seine Tochter Prinzessin Charlotte

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gewi� liebevoll und theilnehmend empfangen wird. Deine Vors�tze sind gut und edel; suche sie nun in Erf�llung
zu bringen, der Augenblick dazu ist gekommen.
S�ge, ich bitte Dich, an Wilhelm, wie sehr ich ihm f�r alle Details danke, die seine Briefe bisher enthielten.
Er wird mich hoffentlich entschuldigen, wenn ich ihm nicht selbst bisher geantwortet habe.
Morgen gehe ich von hier nach Karlsbad ab. Gott segne Euch beide.
Friedrich Wilhelm
Deine Umgebungen bitte ich zu gr��en.
Aarkbad, den ;?.
6 3uIy
Tausend Gl�ck und Segen, liebes Rind, w�nsche ich Dir zu Deinem noch bevorstehenden Geburtstage der
diesesmal, wie alles noch so geblieben wie es bestimmt war, doppelt festlich und wichtig f�r Dich ausfallen mu�.
Da ich vermuthe, da� Du Dir einen �hnlichen Schreibtisch, mit tausend Sachelchen und ��oli�ckets darauf,
wie in Verlin, auch inPetersburg einrichten wirst, so nehme ich mir die Freiheil, Dir ein paar dergleichen Sachelchen
zu �bermachen die ich hier in den wiener k�den aufgefunden habe, und die, wie ich hoffe, Dirnicht mi�fallen werden.
Heute haben wir Nachricht von Euch aus Riga gehabt, und Gottlob! stets gute!
wenn Du diesen Brief erh�ltst, ist Hulco^iati bereits, so Gott will
� Dein Lhegesponst 111 Gottes Segen
ruhe stets auf Euch!
Empfehle mich ihm, und danke ihm f�r die Lp�uiettes, die ich durch kucadou 2 empfing. Ich hoffe, Grabow
wird sich auch dort -seiner Gnade werth zeigen Meinen herzlichen Dank dem Familiensekretair ArinZ Wilhelms!
Gr��e Deine Berliner
F.W.
Visjetzt langweile ich mich noch ungemein hier in Aarlsbad. Meine Gesundheit ist ziemlich gut.
Aarlsbad den 3/20 Iuly
Mit inniger lebhafter Teilnahme habe ich durch Sch�ppingk^ Veine gl�ckliche Ankunft an dem Ort Deiner
k�nftigen Bestimmung und die herzliche und ausgezeichnete Art Deines Empfanges erfahren. Es wird gewi� nicht
an Deinem Bestreben liegen, liebe Charlotte, den g�nstigen und vorteilhaften Eindruck, den Dein Erscheinen daselbst
hervorgebracht, auf alle weise zu rechtfertigen, und die gute Meinung zu best�tigen, die Du in Deiner neuen Familie,
die Dich mit soviel Gnade, Freundschaft und Zuvorkommenheit �berh�uft, zu erwecken das Gl�ck gehabt hast.
heute fr�h, als ich aus meiner Th�re trat um nach dem Sprudel zu gehen, traf General patkul^, den ich
wiederzusehen mich sehr gefreut habe, mit der Nachricht Deiner Aonfirmation und Deines Verl�bni�es ein. Was
Du mir �ber den ersten dieser Gegenst�nde geschrieben, hat mich tief ger�hrt. Gott wird Dich st�rken, wie er es
bisher sichtbarlich that.
Hierbei, liebes Aind, erh�lst Du mein portrait, eine Kopie nach Isabey von kieder, es ist f�r das Medaillon
bestimmt, das Du bereits besitzest; wenn Du es �hnlich findest, und es Dir die v�terlichen Z�ge in das Ged�chtni�
zur�ckf�hrt, soll es mich herzlich freuen, (vgl. umstehende Abbildung des Portr�ts von Isabey.)
1 (3. Juli. Geburts- und Verm�hlungstag der Prinzessin.
� * Major und jutant des K�nigs- Ueber seine Sendungen nach
Petersburg vgl. Vaille�, S. 2�e, und unten 225.
� 5 Oberstleutnant von Grabow, vom K�nig der Prinzessin oorausgesandt.
�
* Gberst unb Adjutant Alexanders, vgl. auch Vailleu, S. 28(. � 8 Russischer Vrigade-General, vgl. Vailleu, 5. 281.
        
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