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Kriegsandenken der Königlichen Porzellan-Manufaktur zu Berlin

Full text: Kriegsandenken der Königlichen Porzellan-Manufaktur zu Berlin

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Flamme lodert, mit Eichen- und Blumengirlan&en, uno in dein mit gr�nem Eichenlaub uni) einem breiten Fries
von zierlichen goldenen Arabesken umrahmten Spiegel der Nnterschale ist in goldener Schrift auf 
der Salomonische Spruch: �Vie Frucht bis Gerechten ist ein Baum deg Gebens und ein Weiser nimmt sich der
Teute herzlich an" (Spr�che Salomonis, Aapitel \{, Vers 30) und die Jahreszahl \8\3 angebracht (Abb. \5).
Endlich sei eine Caffc aus dein Vesitz des St�dtischen 21tufeums in f)otgdani erw�hnt, welche an die Aufstellung
der Ehrentafeln f�r die gefallenen pots6amer Arieger im 3 re 13^6 erinnert und durch den Feldprobst Vffels-
meyer und den Hofprediger Eylert in H? Exemplaren als Geschenk des K�nigs unter die bei der Befragung
dieser Cafein beteiligten pots&amec Jungfrauen verteilt wurde (Abb. {%).
�lbb. 16. Seile eines C?felferclces zur (Erinnerung an die jreit}dts?tleg�;�beschenk K�nig Fii^vich E�iff^Ims III.an box prinjen lluyuft nun preugen.
Sflmmlnng v. i>, iHoTroi�. Berlin
21Tit Dorlicbc wurde, wie die Kontos und Ablieferungsb�cher jener Zeit bezeugen, auch dag Tafelgeschirr mit
Schlachtendarstellungen bemalt. So schildert ein Teller, den die Silderkammer des Berliner Schlosses bewahrt, den
Kampf des \ty. tober vor dem Grimmaschcn Core in der Leipziger V�lkerschlacht (Abb. \5), Auch gab
der K�nig unmittelbar nach dem Friedensschlu�, noch von paris aus, eine Reihe pou Cafelfen?icen in Auftrag, die
al^ Ehrengeschenke f�r die Heerf�hrer der Freiheitskriege bestimmt waren. �?es K�nigs Majest�t", so lautet die
(Dr6er des Kriegsminifters vom 5. Vktober \S\�, �haben die Absicht dem prinjen August von Preu�en, den: Prinzen
Wilhelm von Preu�en (Vruder Seiner lUajeft�t), dem Prinzen von Hessen Homburg und den Gener�len Grafen �orf
von lVartenburg, Grafen Cauen^ien und Grafen Al^'ist pou !.Iollendorf, jedem ein porzellanenes Tafelservice zum
Pr�sent zu machen. Alle diese Service w�rden des Gebers und der Empf�nger w�rdig und von einer solchen beschaffen
heit fein muffen, da� der Allerh�chsten Absicht, den gedachten Prinzen und Generalen Allerh�chst Dero Erkenntlichkeit
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