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Reinhold Koser als Geschichtsschreiber Friedrichs des Großen

Full text: Reinhold Koser als Geschichtsschreiber Friedrichs des Großen

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Renchold Raser als Geschichtsschreiber Friedrichs des Gro�en
von
Gnstav Verthol� V0I3
�M^icWissenschaften, dag Vaterland und sein Gebieter verloren ihn" - so sagt "K�nigFriedrich der Gro�e in feiner
im Januar 17^6 in der Akademie verlesenen Ged�chtnisrede von feinem Freunde (Charles Etienne Jordan. Gleiches
gilt von Aemhold Aoser, der am 25. August dieses Wahres nach kurzer Arankheit uns entrissen wurde.
wir d�rfen uns an dieser Stelle darauf beschr�nken, in kurzen: Abri� sin Vild seines �u�eren Entwicklungs-
ganges zu geben, um ihm alsdann auf bas Arbeitsfeld zu folgen, auf dem er sich einen unverg�nglichen Hamen
erwarben hat.
Ein 3ohn der Mark, einem stastorenhause entstammend, wurde er am ?. Februar zu Zchmarsow bei
j?renzlau geboren. Den Unterricht empfing er im Joachimstaischen Gymnasium, dem er eine dankbare Erinnerung
bis zuletzt bewahrte. Im Alter von Jahren bezog er oie Universit�t Wien, sp�ter Verlin und Halle. Zum Haupt-
fach erkor er das Studium der Geschichte. Im Jahre promovierte er Zum Doktor der Philosophie und bestand
bald darauf das Staatsexamen. Nachdem er sich als Privatdozent f�r Geschichte an der Verlmer Universit�t
habilitiert hatte, erfolgte 5 862 sein Eintritt in das A�nigliche Geheime Staatsarchiv, dem er als Geheimer Staats
archivar bis 68H angeh�rte. In diesem Jahre wurde er zum au�erordentlichen Professor inVerlin und sieben Jahre
sp�ter zum ordentlichen Professor in Vom, ernannt. Endlich kehrte er, zum Generaldirektor der k�niglichen
preu�ischen Staatsarchive berufen, nach Verlin zur�ck. Gleichzeitig fand seine Wahl zum Mitglied der Akademie der
Wissenschaften statt.
Mit seiner ersten wissenschaftlichen Arbeit betrat Reinhold Aoser noch nicht das Feld seiner eigentlichen Lebens-
arbeit. Seine Dissertation behandelt ein Chema aus der Geschichte des Drei�igj�hrigen Arieges, den �Aanzleienstreit".
Erst im Taufe der n�chsten Jahre wandte er sich dem Jahrhundert zu, dem Zeitalter seines Helden, des Gro�en
A�nigs, dessen Viograph er wurde.
31umerfmii}, Uebcr dem Titel: Der mit dem korbeer bekr�nzte Friedrich der Gro�e; Citeloignette der ersten Seite inl'Art 
    
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