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Über Augengläser und optische Instrumente im Hohenzollern Museum

Full text: Über Augengläser und optische Instrumente im Hohenzollern Museum

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Das letzte Glas ist fast ebenso, nur da� die Diamanten fehlen. Es ist auf der einen Seite konkav 8,0 Dioptrien,
auf der andern konkav Dioptrie 9,0 Dioptrien konkav.
Vazu kommt noch ein ganz aus Elfenbein bestehendes Hollandsches perspektw, mit ausziehbarem Tubus, in
rotledernem >, dar�ber ist ein Hasenkopf.
Auf der R�ckseite des Etuis steht wieder: I.Amuel, Vptikus und INechanikus, A�nigstr. 26, Verlin.
Dann folgen zwei sehr zierliche ovale Hornbrillen mit sehr kleinen ovalen Glasern, entsprechend dem Geschmack
der Biedermeierzeit. Das erste betr�gt bikonkav H,0 Dioptrien. Auf dem Etui steht: I.C. Schl�sser, Optiker in
A�nigsberg, Iunkerstr. 5.
Die zweite ist ganz �hnlich, aber mit silbernen V�geln, die gestempelt find, /e^> und einem Hasenkopf.
Schlie�lich kommt eine sogenannte VierZl�serbrille. Es ist eine einfache Schildpattbrille, die Gl�ser sind auf
der einen Seite geschliffen konvex 4,0 Dioptrien, auf der andern konkav 2,0 Dioptrien. Von der Seite her lassen sich
�ber diese zwei schwache blaue Brillen �berschlagen.
Im Zimmer 56 befindet sich ein Einglas der A�nigin kuise. Es ist ein sogenanntes f>erspektiv oder Holland-
sches Fernrohr, nicht ausziehbar und aus H�rn und Elfenbein bestehend (registriert 50; 5??,
Sehr zahlreich und kunstvoll sind die Augengl�ser von Friedrich Wilhelm IV. Sie umfassen
so verschiedene Zeiten und Arten, da� man wohl annehmen kann, da� einige dieser Glaser nicht Gebrauchsst�cke des
A�nigs, sondern Sammlungsgegenst�nde aus fr�herer Zeit sind, vielleicht Andenken an Vorfahren oder Schenkungen
von Verwandten oder andern Herrschern. Unstreitig macht sich der franz�sische Einflu� Zeltend. Vielleicht ist dieses
oder jenes aus Frankreich selbst. Noch einmal kehrt der schon oft gesehene Typus des Einglases wieder. In sehr
reich verzierter goldener Fassung ein Einglas, auf der einen Seite konkav 6,0 Dioptrien, auf der andern konkav
2,0 Dioptrien geschliffen (siehe Fig. 3 auf der Tafel). Es ist sicher anzunehmen, da� es aus fr�herer Zeit stammt und
wohl von derselben Hand gefertigt ist, die �hnliche Gl�ser f�r Friedrich den Gro�en und Friedrich Wilhelm II.
bearbeitet hat.
Ebenso findet sich noch einmal ein Exemplar der Wickellorgnette, genau so wie oben beschrieben.
Ein anderes Einglas mit Stiel scheint in Vernstein gefa�t zu sein (registriert ;93, 89). Ferner eine Brille
von Schildpatt im Viedermeiergeschmack mit ovalen Gl�sern, konkav 2,0 Dioptrien auf jeder Seite.
        
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