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Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

Full text: Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

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un� >mphe" hier dem Aaiser, der auch hierbei am Sch�nen sich gerne erfreute,
recht Wohlgefallen haben. Die interessierte, aber respektvolle Haltung beg bunten Nadepublikumg ist recht gut wieder-
gegeben, auch auf dem Vilde, der �Vrunnenpromenade", unter den festlich gr�nbekr�nzten Aurkolonnaden, und
vor allem die ganz unbefangene Haltung des Aaisers, in seiner schlichten Zivilkleidung, im langen schwarzen Gchrock,
hellen Veinklcidern und Zylinderhut, ohne jede offizielle Vegleitung, was ihm von vornherein schon die Herzen
gewann. Gern machte der Aaiser hier in den k�den unter den Aolonnaden Eink�ufe f�r gelegentliche Geschenke,
namentlich an Glassachen, die dann zuweilen in seinen Zimmern zu einer betr�chtlichen Niederlage anwuchsen. Gb
wohl die schwarzgekleidete Dame bei der �Vrunnenpromenade" vorn links in der Hand eine Vittschrift h�lt, oder nur
das Aonzertprogramm? Gder sollte es eine �Aaiserj�germ" sein, eine von jenen Damen, die nichts unversucht lie�en,
uni sich dem stets ritterlich h�flichen Herrscher bemerklich zu machen? Ganz unbehelligt wird der Aaiser wolzl auch
hier nicht geblieben fein, auch hier nicht in seinem lieben Ems, wo er so froh war, Rosen- und lindenduft und den
warmen Sonnenschein friedlich genie�en zu d�rfen.
        
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