Path:
Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

84
angeh�rt hatte. Doch kam man bald von diesem f>lanc zugunsten der aussichtsreicheren Verbindung mit dem
b�cher Markgrafen zur�ck.
Nachdein der Ehe^ertrag verabredet worden war, stie� die Erhebung der �Fr�ulein Steuer" auf schwierig
keilen, w�hrend die lD�rttembergifd}e Landschaft die bare Mitgift von 2OOOO Gulden aufzubringen hatte, sollte die
Grafschaft M�mpelgaro �bin erforderlichen Geschnnick", Me Al^ider und die �brige Aussteuer liefern. Sic weigerte
sich dessen, da ihre und des Herzogtums Rechte und pflid)teu 11007 nicht genau festgesetzt und abgegrenzt seien. Da
legte sich bex regierende Herzog Eberhard III.ins Mittel und erbot sich, seinerseits noch Gulden zur Beschaffung
der Aussteuer zu zahlen, Darauf kam der ckhevertrag zum Abschlu�.
Vom 5\. August bis 5. September U�42 ward in der f�rstlichen Residenz zu Stuttgart des �Gebens sch�nste
Feier" begangen, Sie war zwar den, Stande des Brautpaares angemessen, lie� aber die sonst am Stuttgarter Hofe
gewohnte Fracht vermissen. Es galt mit knappen Mitteln hauszuhalten. Xlod-} war der furchtbare Krieg, unter dem
besonders das arme ID�rttemberger !Tan6 zu leiden hatte, nicht zu Ende.
Au�erdem geh�rte die Braut einem nichtregierenden Zweige des l)ause�
an. Gr�nde genug, die Ausgaben fur die Feier ihrer Verm�hlung auf
das notwendigste il�af 511 beschr�nkend
Am 6. September machte sich die junge iliarfgr�fiu unter den�
sch�tze ihrer Sdiunegermutter, der verwitweten JlTarfgr�fin Sophie auf
bin VOzq nach 2ln^bach. das ihr bald zu einer neuen Heimat werden
sollte. �Weil sie sehr tugendhaft und liebreich war, so z�ge fie die Herzen
jedermanns au sich und wurde deshalb von allen anwesenden F�rstlich
keiten und andern Stancesperfonen bederlei Geschlechts bis nach waib-
lingen begleitet." Ihr Gemahl war nach Ansbach vorausgeeilt und
bereitete ihr dort einen festlichen (Empfang.
Henriette 3uise erfreute sich ihres Gl�ckes nur acht 3rt^rc;
Am 3. September \6�O entschlief fie und wurde am 23. Vktober in
2t�t&bad) beigesetzt. Drei T�chter, dic fie ihrem Gemahl geschenkt hatte,
waren der ???utter bereits im Cobe vorausgeeilt.
Ivapprn fies tllarfgraftn ?�IbrKbtmm yranticn Im\^
Iln&bad) Ifi39
Ein Jahr nach dem Tode Henriette ?uifens schritt der .^j�hrige �Harfgraf Albrecht zu einer zweiten Ehe
und verm�hlte sich am 15- CDftober (65( im Schlosse zu Mettingen mit einer Tochter des Grafen Joachim Ernst von
Gettingen, der Gr�fin Sophie Margarete 8, 6ie damals \7 5enze z�hlte.
Aus dieser Ehe gingen f�nf Ainder hervor, von ihnen starben fr�hzeitig die Markgr�sin Tuise Sophie und
der Markgraf Albrecht Ernst, w�hrend der Markgraf Johann Friedrich und die Markgr�sinnen Dorothea Charlotte
und Eleonore Juliane �zu Jahren kamen". Johann Friedrich folgte am l- November seinem Dater in der
Regierung. Dorothea Charlottes geb. 28. November wurde am Dezember die Gemahlin des kand
grasen Ernst Ludwig von Hessen Darmstadt. Eleonore Juliane, das j�ngste Aind, reichte ihre Hand dem Herzog
Friedrich Aarl, dein Stifter der Linie W�rttemberg -Iviunental.
1 Sattler, a. a. 0., VIII. - a Sie wc>r eine Tochter des Grafen Iolimm (Seorg zn Salut�, gel,. \r>. Januar I5�N im
Schlosse zi, Limbach, verm�hlt n. CDFlohcr iftir im Schlosse 311 Ansliach mit bem Markgrafen Ernst (gest. 7. tlt�t3 (625),
gest, !�,. Mai i�,,^ im Schlosse 31t Pl�tzen in Anhalt. - 3 Soplpe Margarete, geb. (9. Dcsrmbcr (63^ im Schl�ffe ,�}� Ulm, ftarb
5. Anglist (66^. Infolgedessen heiratete ?III>recht am 6. August 311 Durlach de? ITTarfgrafen Friedrich r>on 3?a&cn (Eodjtcr Christine.
geb. 2. Mai (6^S zu �Uolgaft, gcst, SI. Dezember (705 im St^Iojfe 311 Altenl'nrg; �ie&�i3ermai(It 12. August \f,H\ mit Herzog
.friedlich 1. r>cm wachsen 'tSotbu (gest. 2. August 17?!). Albrechts dritte ?bc blieb kinderlos. * N�heres �ber sie im Qolienjolferii-
Jahrbuch (909, 5. |43f.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.