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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

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Als Karl (Eugens Hand durch das Ableben feiner Gemahlin (6. April \?80) frei geworden war, ging er im
Januar \785 � nach Ueberwindung vicier Hindernisse � ,nit der im Jahre ?.77^ voni H�lfet Joseph II.zur Reichs-
gr�fin Don hohenheim erhobenen Freiin Franziska von Neutrum 1 eine neue Ehe cm, einer P�me, die zum Vorteil des
Landes an seiner Sinnes�nderung erheblichen Anteil Ebatte.
?Tur noch wenige 3 re waren dem rasch altern
den Herzog beschieden, dann ging er am 2^.�ftobec
heim zu seinen V�tern. Im Einblick auf feine Ruhe-
statte in der herzoglichen Familiengruft zu Clidwigsburg
widmete Schiller, der vormalige Aarlssch�ler, dem merk
w�rdigen Herrn einen Nachruf, der in die sch�nen �Uovte
ausklang: �Va ruht er also, dieser rastlos t�tige Mann!
?r hatte gro�e Fehler als Regent, gr��ere als Mensch,
aber die ersteren wurden von feinen gro�en Eigenschaften
weit �berwogen, und das Andenken an die letzteren
mu� mit dem Toten begraben werden."
,"..
5chon um die Mitte des war es
zu einer vcrfchw�gerung zwischen der j�ngeren kmte des
l)auses l)ohenzollern Ansbach und dem l)ause ID�rttem
berg gekommen. Es war der Markgraf Albrecht, der seine
erste Lebensgef�hrtin im Nachbarreiche suchte und fand.
Nachdem der �ltere Vruder, Markgraf Friedrich 2,
als kaiserlicher Gberst und Inhaber eines Regimentes 311
Pferde in der Schlacht bei N�rdlingen (6.September \6�^)
einen ruhmvollen Tod gefunden halte, ging die Regierung
des F�rstentums auf Albrecht �ber. Er mu�te daher
seiner soldatischen kaufbahn, auf der er bis zum General
leutnant bei bec Unionsarmec emporgestiegen war, ent-
sagen und sich im Interesse seines Hauses auch nach einer
Gemahlin umsehen, Sie wurde ihm in der �tugend^
haften und liebreichen" Ormzcssiu Henriette Cuife von
W�rttemberg zu teil, der �ltesten Tochter des Herzogs
Ludwig Friedrich, des Stifters der Time M�mpelgard. J�laifgviif �lltvrd;! non �ranben?utg'ilii�badj. Und} �Kin. preuslet,
ijcftoii'fii lien Jac. Sonbt?ttHenriette Tuise, eine Enkelin des Herzogs
Johann Friedrich und der Markgr�fin Barbara Sophie
von Vrandcnburg (siehe S. 6H) und eine Nichte der Markgr�fin Eva Christine tg Wilhelm von Benur&m und war in erster Ehe
mit einem Kammer^erra ,frci^cn,i {friebttd; von ?c�tium verheiratet, poil dein fie (772 geschieden wurde. Seitdem lebte sie am Hofe
K�r! (Eugens. Sic starb \. Januar \s\\, � Siclic �cly, lierjoijKarl oon IPiirttcmberg und Fra,i.;isk.i Don Qofjenfteim. Stuttgart 1876. �
�lUrtem.Deutsche B�ogr.f 15. Vd., S. 5T*ff. � * (Sel�. <. It?ai (6(6 als �ltester So?jn des QTarfgraf?it 3^"l?tin Ernst, des Stifters derj�titjereit !3inie, folgt� semem Pater unter der Vormundschaft seiner Mutter am 7. M�rz (625, � Sein Leichnam konnte nach
der Schlacht nicht aufgefunden werden.
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