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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

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Dein kinderlosen Herzog Eberhard im Vart folgte sein Vetter Eberhard II., der wegen seiner Mi�-
wirtschaft abgesetzt wurde.
Sein Neffe, Herzog Ulrich, der von bis J550 regierte, wurde J5J9 vom Schw�bischen Vunde vertrieben.
Aaiser Karl V. �berlie� bas ?anb \520 seinein Bruber, dem Erzherzog Ferdinand. Ulrich, der sich inzwischen der
neuen kehre zugewandt hatte, gewann sein kleines Reich zur�ck, mu�te aber Vesterreichs tchnsherrlichkeit an-
erkennen. Die von ihm begonnene Einf�hrung der Reformation vollendete sein Sohn Christoph (geft, der die
Grafschaft M�mpelgard seinem �Vheim Georg abtrat.
Herzog Christophs kinderlosem Hohne kudwig folgte in der Regierung der Sohn Georgs von
M�mpelgard, Herzog Friedrich der die �sterreichische kehnsherrschaft beseitigte.
W�hrend der Regierung der Herz�ge Johann Friedrich (^608 � (628) und Eberhard III. (\628 � \674),
des Sohnes und des Enkels des Herzogs Friedrich, hatte W�rttemberg alle Greuel und Schrecken des Drei�igj�hrigen
Krieges durchzukosten. Auch Eberhards III. Sohn, Herzog Wilhelm ?ubtr�ig (^67^�^67?) und dessen Sohn und
Nachfolger, Herzog Eberhard kudwig (^677�^733), mu�ten harte Schickfalssch l�ge �ber sich und ihr land durch die
Einf�lle der franz�sischen Heere ergehen lassen.
Des s�hnelosen Eberhard kudwigs Nachfolger war der katholische Herzog Aarl Alexander, sein Vetter
bis 5?57). Ihm folgte sein Sohn Aarl Eugen 5792), der Gr�nder der Rarlsakademie, diesem seine Vr�der
tudwig Eugen (;?9I^795) und Friedrich Eugen z?9?>.
Friedrich Eugens Sohn, Herzog Friedrich {\7ty7~\Q\6) r im protestantischen Glauben erzogen, machte (799
den Reichskrieg gegen Frankreich mit und nahm 5803 die Aurw�rde an. Am 2. Dezember 4805 wurde W�rttem-
berg �ein souver�nes A�mgreich", trat 58(16 dem Rheinbunde bei, nahm an den Kriegen Napoleons gegen Preu�en
[\$O6jO7) f gegen �sterreich (^809) und Ru�land l^2) teil, ging \8\3 in das ?ager der Alliierten �ber und wurde
\S\5 Mitglied des Deutschen Bundes.
Auf K�nig Friedrich folgte sein Sohn Wilhelm I. (5956�^66^1, der dem tande \8\<) eine Verfassung verlieh.
Unter der Regierung K�nig Karls (186^ �^89^), dem Sohne des vorigen, z�hlte W�rttemberg 5866 zu den Gegnern
Preu�ens, ging aber nach Veendigung des Krieges ein Schutz- und Trutzb�ndnis mit diesem ein, und am 5. Januar
5 vollzog es feinen Anschlu� an das Deutsche Reich.
A�nig Aarls Nachfolger auf dem w�rttembergischen Throne ist seit 6. Oktober 5895 der Sohn des 5870
verstorbenen Prinzen Friedrich, A�nig Wilhelm II., ein hervorragender deutscher Patriot und Reichsfreund.
I
Zollern-Hohenberg und W�rttemberg
(Siehe Tafel I)
Der Stammvater aller Linien des Hauses Zollern -Hohenzollern war bekanntlich Lui-cnar^u� 6e
com� 6e der im Jahre (065 in einer jener zahlreichen Fehden fiel, die w�hrend der Minderj�hrigkeit A�nig
Heinrichs IV. besonders das s�dliche Deutschland heimsuchten.
Vurchardus hatte sechs S�hne, von diesen pflanzten Friedrich I., come� 6e und Vurchard, cnm?5
�e Tolre, das Haus fort. Dieser wurde der Stifter der tinie Zollern -Hohenberg, w�hrend Friedrichs Enkel,
Friedrich III.(I.), com� 6e aus Aaiser Heinrichs VI.Hand im Anfang der 90er Jahre des Jahrhunderts
die Velehnung mit der Vurggrafschaft N�rnberg empfing und durch seine S�hne Conrad und Friedrich der gemein�
same Ahnherr der A�nige von Preu�en und Deutschen Aaiser und der F�rsten von Hohenzollern wurdet
2 t.schmid, Geschichte der Grafen von Jollern-Hohenberg und ihrer Grafschaft. Stuttgart ;8s2,
        
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