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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

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Salzf�sser, Schivenkkessel und sonstige Dingo, �so zur f�rstlichen Cafe! geh�rig". Andererseits aber wurden auch die
G�ste, die herzoglichen R�te, Diener und Aufw�rter von �der Hochzeiterin" mit sch�nen Ar�nzen, �goldenen Rlcinotern"
und fingen bedacht.
hieran schlo� sich der Rircbgang. In der Hofkavclle erfolgte �nach christlichem Brauch" die �Venediktion"
des f�rstlichen Paares durch den Hofprediger. Darauf hat man �eine �beraus herrliche Musik mit 20 stimmen und
5 Ch�ren gehalten und allerlei Instrument von
tauten, Geigen, Fagotten, Dulzincn, Zinken,
Posaunen und andern darein gehen lassen, 311 '
sonderheit hat ein junger "Knab, der in Gestalt
eines Engels in einer Wolke, die mitten in
der Kirche hoch oben in den l�ften geschwebt,
gar lieblich den Diskant dazu gesungen". Nach
dem die Musik geendet, �hat der Hofprediger
eine sch�ne und christliche Hochzeitpredigt aus
der Epistel an die Ebr�er am |5. gehalten".
Nach vollendeter Predigt ist �abermals ein
Sl�ck von 20 Stimmen und mit 5 Ch�ren
musiziert worden", worauf die �neuen f�rstlichen
khcleut aus der Airche gingen und vor der-
selben das Almosen gar reichlich in ein dazu
verordnetes Handbecken taten".
Die kirchliche Feier, namentlich die
langen Reden des Hofpredigers, hatte viele
Stunden in Anspruch genommen. Infolgedessen
kam man erst ziemlich sp�t zum Hochzeitsmahl.
(^5 bestand aus 2 G�ngen mit je HN Gerichten.

    
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