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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Württemberg

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Die Verwandtschaft der H�user Hohenzollern und W�rttemberg'
Ton
Georg Schuster
Je
H-^er Ahnherr des f�rstlichen Hauses W�rttemberg, dessen Stammburg auf einem sch�nen H�gel in der N�he von
Stuttgart Hegt, ist Aonrad I. von �wirtemberg", der �on \O8o bis etwa UOO urkundlich erw�hnt wird. Sein Enkel
?uon>i<3 I., von bis U58 genannt, f�hrte zuerst � seit \\37 � den Grafentitel und vererbte ihn auf seine Nach^
kommen. Unter dessen Enkeln teilte sich das Haus: Graf Aonrad III., 1226 � 5223 erw�hnt, stiftete die Linie
Grieningen, Graf Eberhard, 1.259�52^ erw�hnt, die Einte W�rttemberg. Hur diese brachte es zu INacht und
Ansehen, w�hrend jene erlosch, nachdem sie ?nbc des \5. Jahrhunderts den Hamen �Grafen von Landau"
angenommen hatte.
3er Untergang der Staufer war f�r das w�rtlembergischc Grafenhaus die erste Staffel zur Gr��e. Eberhards
Sohn, Graf Ulrich I. (gest. 52l>5), wegen der ungew�hnlichen Gr��e seines Daumens �mit dem Daumen" genannt,
erwarb von Aonradin das Marsch aUamt in Schwaben, die Vogtci �ber die Stadt Ulm und das Landgericht in der
j?�rs und wu�te als guter Haushalter in der Zeit des Interregnums, �der kaiscrlosen, der schrecklichen Zeit", seine
Stammg�ter zu mehren. So brachte er die Grafschaft Urach l,25H und durch Aauf an sich, sparsame Wirt
schaft, kluge, haush�lterische Ordnung, auch in kleinen und kleinsten Dingen, weise Beschr�nkung auf naheliegende
f)I�nc waren Eigenschaften, die sie mit ihren schw�bischen Nachbarn, den Grafen von Zollern, teilten, und Vorz�ge,
die doppelt ins Gewicht fallen mu�ten in einer Zeit, da von einer geregelten Finanzverwaltung �berhaupt noch nicht
die Rede war. Schenkungen an Airchen und Kl�ster geh�rten nicht zur Tradition des Hauses W�rttemberg. Das Vei-
spiel des Afalzgrafen von T�bingen und der Grafen von Aalw, die ihre Erbg�ter durch reiche kirchliche Zuwendungen
bedenklich schw�chten zum Nachteil ihrer weltlichen Stellung, ihrer Macht und ihres Anfehens, mochte sie gewarnt haben.
Am 25. Februar 1,265 ward der alte Graf Ulrich zu seinen V�tern versammelt. Hm folgte zun�chst sein
Sohn Ulrich II. Nachdem er am September 527H ohne Nachkommen heimgegangen war, siel der ganze Vesitz
Anmerkung, Uebor dem (Eitel: Doppolwappen aus Scfc�nbaar: Ausfilhrliche Beschreibung
des 311 33aytcntl� im September t"->8 vorgegangene� bod^f�rftltd/ctt i^cyliigcrs usw. Stuttgart (749.
1Die genealogischen Daten, soweit sie das Haus lv�rttcml'erg betreffen, nach dem Stammbaum �Das ID�rttembmiitfdje F�rstenhaus"
und dem dazugeh�rigen �Elejt^eft" �ou Giefel, Sdjott im& Kolb (Stuttgart l"95), einer sehr verdienstvollen, aber nicht sonderlich �ber�
sichtlichen Arbeit. Soweit sie sich auf das iwiisI^o^cnso[lern beziehen, sind sie der �Genealogie des Gesamthauses HohcnZolleru" von
Gro�mann, Verlier, Schuster und entnommen (Berlin
        
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