Path:
Eine holländisches Huldigungsgedicht auf den Großen Kurfürsten

Full text: Eine holländisches Huldigungsgedicht auf den Großen Kurfürsten

VI,
VII
VIII
IX,
44
An das schiff, genannt �Prinze� A7arie".
Dies Schiff, genannt Marie,
Als Helfer gern gefeint,
Druni magst du sorgenfrei
Nach Recht und �tbmutg schalten,
Und nach des Himmels walten
Dein (?un gesegnet fei
Mit seiner Artillerie
wird stets voran c5 gehn,
Antwort.
3dj bulbe keinen Zwang,
Dem Spotte m�cht' ich wehren
Hub nicht �m Goldes Alaun
Als Feigling mich entehren.
Es m�ge wohlergehn
Dem F�rsten, und nicht fehlen
Vie w�nsche treuer Seelen
)hm und Frau Doroth�e�!
An das schiff, genannt �Fcldmarschall D�rfling"
Kommt heran Alle Zeit
flotte battu Zn dem Streit
Hoch im Topp bas Angriff�zeichen, Zum beginn setzt'� harte St��e,
Dann voran Handgemrin
wie ein Mann!
Marschall wird nicht Flagge streichen!
willman sein,
Nutzen gegnerische Bl��e.
Antwort.
DoII vertrauen
willich bauen
Und ich schwor'
Meiner Ehr'
Drauf, in das Gefecht zu kommen, Friedrich'wilhelm soll mich f�hren.
wenn die Schlacht Gott mag geben
Raum entfacht. Tanges keben
Ist die Flotte schon genommen. Dorotheen und all den Ihren !
An das Schiff, genannt �Fuchs".
Du bist von dem Staat alleine K�mpf' dagegen.
F�r'2 gemeine
Wohl entsandt, des Landes wegen
La� dich, FuchZ, in See nicht greifen,
Die dir schaden, fuch' 311 kneifen.
Antwort.
Meiner Ehr' und Pfiicht bedacht �Friedrich�wilhelm hoch zu f)ferd"
Stolz begehrt,Stets ich tracht',
was uns dien' 311 Nutz und Frommen,
ta� dann kommen
Sich mit Vorotheen zn r�sten.
Da� die K�sten
Noch so m�cht'ge SchiffZgebilde,
Gott dient seinein Haus zum Schilde.
Gegen�ber voller Schrecken
vor dem Gegner sich verstecken,
An das Schiff, genannt �Koter ?�n?e".
L�wen treibt es, sich zu r�chl'ii �
Nimmt ihr Grollen �berhand
An dein Gegner, und sie brechen
K�hnlich jeden Widerstand.
Kommt der Feind denn, um 3� scherzen?
Nein! Drum zeiget L�wenmut,
Und Entschlossenheit im Herzen
K�mpfet, wie der Leu es tut.
Antwort.
willigsei es ausgesprochen:
Zeigen willich, was ich kann.
Hat der Leu erst Vlut gerochen,
Mutig an den Feind heran!
Woll'n mit seinem Hute f�rben
Rot die Flut, da� nicht entgehn
Ohne Strafe dem verderben
Alle, die entgegenstehn.
Gott mit seinem Segen walte
Ueber Friedrich allzumal;
Dorotheeu er erhalte,
Auch fein Haus in reicher Zahl.
Und fortan er ihm beschere,
Seinen eignen w�nschen nach,
Hohe Jahre voller Ehre,
Frei von Sorg' und Ungemach!
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.