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Eine holländisches Huldigungsgedicht auf den Großen Kurfürsten

Full text: Eine holländisches Huldigungsgedicht auf den Großen Kurfürsten

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Antwort.
Wer solchem Lob mir zollt,
Dem bien' ich wahrhaft gern,
Und folge treu wie Gold
F�r ewig meinem l�errn.
Und ro?Ys der bittre Tod.
l)�lt mich von ihm zur�ck,
Gott gebe Friederich
iVilhelmus g�nst'gcn Stern!
Und Not soll sicherlich �Nicht Ungl�ck ober Not,
Verdru� und Mi�geschick, Ich fchw�r's � ihm bleiben fern!
III.
� bas schiff, genannt �*KurpriH5".
2lls Kurprinz wohlgemut
Folg' deine? Daters Pfaden.
Auf dieser MeereZflut
Rein Gegner kann dir schaden.
wirst du vereinigt stets mit solcher Streitkraft bleiben,
wird keine Macht der Welt die schiffe hier vertreiben.
Halt dich nur in der Reih',
Ficht tapfer, 311 beweisen.
In Streit- und Kampfgeschrei,
Was man von solchen Areisen,
von so erlauchtem Zaus darf hoffen fonder S�umen.
Und ist der Feind 511 keck, dann mu� bas Feld er r�umen.Auf dir branbrnttnrglf^� 5ECttiudjt bez�glich? Uiijnctte
in �eger: Thesaurus Drandcnburgidis
Antwort.
Uns ist der Sieg verlieh� I Ich willdes Admirais
Vefchle tren beachten,So oft ist er beschieden,
Als wir vereinigt ziehn. )villeher sterben, als
Des sind wir gern zufrieden. Entweichen, und will trachten
Die Schiffe wohlgebaut, die Keinen dicht geschloffen,
?0 fallt der Sieg uns zu und Vente den Genossen.
Nach Kampf und Lorbeerkranz. Gott Dorotheen gebe,
Da� sie in stetem Gl�ck mit Friedrich-lvilhelm lebe!
IV. An das Schiff, genannt �ZNarkgraf".
F�rstlich m�gest du erscheinen
Vei des Feindes Widerstand
Und entschlossen mit den Seinen
R�mpfen f�r das Vaterland.
Ans der wilden See zu streiten,
Dient, die Herrschaft auszubreiten;
L�nder werden dem gewonnen.
Der beherrscht des Meeres Vahn.
lDieriel Tausende �oit (Tonnen
Goldes birgt der Gzean. �
Alles mu� ein Seeheld tragen
Und f�rs tand sein leben wagen
Antwort,
Ich soll m�nnlich und durch Taten
Stehen f�r mein Vaterland;
Friedrich'Ivilhelm hoch zum preise
Uni� Frau Dorothea hier,
-
Mit Gesch�tzen und Granaten
Nrcch' ich jeben Ividerstand.
lVerde ganz den Feind vernichten
Vder erst mu� er mich richten.
Er an fahren wie der greise
Nestor. Darum glaube mir.
Stets zu �hin wir wollen streben,
Gilt's das Schiff, ja selbst das Leben.
V. An das Schiff, genannt �Prinz Philipp"
Seht Prinz Philipp ohne Zagen
Unterst�tzt den Admirai
Dr�u! der Feind mit vollen lagen,
Soll'n beherzt den Rampf sie wagen,
Um den Rnhm davon zu tragen.Und die andern allzumal;
Antwort,
Alle Kr�fte la�' ich walten,
In der Flotte vorw�rtsdrang,
Sei es auch zum letzten Gang.
Unfern F�rst wird Gott erhalten.
Da� er noch in sp�ten Jahren
Kann mit vorothecn fahre�. '
'
l?ier soviel wie �leben"!
6�
        
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