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Der Große Kurfürst und Karl X. von Schweden

Full text: Der Große Kurfürst und Karl X. von Schweden

6Kapitulation geschlossen, nach der das Adelsaufgebot von Gro�polen dem "K�nig Don Schweden huldigte und nach
Hause ritt, das geworbene Kttegspotf" in schwedische Dienste �bertrat. Die Diplomaten AarlZ X., die anf�nglich
den Brandenburgern �unter freund-
br�derlichen! Zutrinken" die gemein^
sani zu machenden Eroberungen an
gepriesen hatten, schlugen einen
merklich ver�nderten Ton an.
Brandenburg war auf einmal ein
ganz belangloser Faktor in der
politischen und milit�rischen Rech"
nung Schwedens geworden.
AIZ der A�nig in Person
nach Stettin kam, fiel bas ent-
scheidende l�ort. Zwar beteuerte
er: Nun soll es der Aurf�rst er-
fahren, wie gut ich es mit ihm
meine, da mein Gl�ck mich nicht
ver�ndern soll1, Aber er bot auf
der Souver�nit�t als ganzen Ge-
winn nur ein St�ck non Samaiten
und forderte dagegen Einr�mmniZ.
von 21TemeI, eidliche Verpflichtung
der Aommandanten von 21�emcl
und pillau f�r Schweden, Teilung
der preu�ischen Hafenz�lle zwischen
Schweden und Brandenburg, endlich
sofortigen Abbruch einer im Haag
eingeleiteten brandenburgischen De�
Handlung: die fei unvereinbar
mit der Freundschaft Schwedens,
das nimmer und in Ewigkeit
die Holl�nder in die (Dftfee ein-
lassen k�nne.
Ver Aurf�rst rief jetzt
August) die Gesandten aus
Stettin zur�ck. Doch schied man,
dank dcr konzilianten Haltung
Schwerins, ohne Aergernw; der
A�nig sprach seine Vereitwillig-
keit aus, im Hauptquartier neue
�tr �roge Kurfurft; Kupfcr|?id| pon J. ,^alcf
brandenburgische Unterh�ndler zu empfangen. Aber selbst waldcck hatte jetzt zu der schwedischen Verhandlung keinen
Glauben mehr, gab ihr �ganz valet".
'
Historische Zeitschrift ?l, 5. 2^0.
        
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