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Der Große Kurfürst und Karl X. von Schweden

Full text: Der Große Kurfürst und Karl X. von Schweden

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und mit seinem alten Suzcr�n Frieden auf der gleichen Grundlage 511 schlie�en. Er hat Zun�chst nicht einen Sonder-
frieden, sondern allgemeine Friedensverhandlungen ins Auge gefa�t. Aber auch in diesem Falle war es ein gro�er
Unterschied, ob der Herzog poix
preufcit ait der Seite des
schwedischen K�nigs als Vasall
oder als Souver�n in die Der-
handlung eintrat.
?en A�nig Aarl zur
Veschickung einer Friedens'
konferenz 511 bestimmen, gelang
dem Aurf�rstcn bei einer 23e^
gegnung 511 preu�isch Holland
(25. Januar 1657). Jener
hatte die Unterredung seit lange
gefordert; er beliebte 511 sagen
�
es war einige Wochen vor
Cafetau � er wolle nicht l�nger
mit des Aurf�rsten R�ten ver-
handeln, da sie in diesem Jahre
alle toll w�ren. Er beklagte
sich insbesondere �ber Schwerin,
da� dieser die Aussprache zu
verhindern suchet Aber Fried-
rich^UAIHelm selber hatte feine
ernsten Bedenken gehabt. ?Dic
ihm die Verbindung mit
Schweden �berhaupt unerfreu-
lich war, so war ihm die
st�rmische Art des K�nigs von
den fr�heren Begegnungen her
nur zu wohl bekannt, und er
besorgte immer, sich bei der
m�ndlichen Verhandlung mit
diesem Hei�sporn zu weit ein-
zulassen 2.
Die Zusammenkunft zu
Arcu�isch-Holland ist die letzte
zwischen den beiden F�rsten
gewesen, 211an kam �berein,
H�nigm ?l;ri)ltrtc von Btbmebcn; pou 3- 5"'^ 1653 nad; D, BccT
Vertreter nach Manenburg zu schicken, um dort mit den Gesandten Frankreichs und der Gencmlstaaten, als den von
der Arone Polen mit Vorschl�gen versehenen Vermittlern, zu unterhandeln. Der Aurf�rst entsandte Schwerin und
1 Historische Zeitschrift. "i, 3. � 21?. Vgl.U. A. 8, 5. 25�. � * Als der Kmfiirft hu Juni {657 die Einladung 311 einer
Zusammenkunft abermals ablehnte, urteilte der franz�sische Gesandte �Moit&el, es fei geschehen �pour la crainte de s'y laisser persuader, comme
ilest arriv� aux pr�c�dentes [enlrevues] par les raisonnements du roi de Su?de et par le respect qu'il a pour sa personne". II.A.2, S. \27.
        
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