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Miscellanea Zollerana

Full text: Miscellanea Zollerana

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Den TG, ��opbr, I7?c> wurde die halbe (Trauer angelegt, Den 25, Febr. 87 sind die Capilains zum letzten mahl mit
schw�tzen �LVfteit und l^oscn auf die ?Padjt gezogen.Pen 29, Hofbc. J786 ist auf Me Schlosiwacht die Fahne ohne
Flor und die (Df^ier mit Sch�rpen und porte �p�es ohne Flor be
zogen wider ?iifg^ogcn^ jebodj hatten nodj die C?ptains und alle Staats
Officier ihre fdjnnirt^c unter "Kleiber und blanc l^iithe die ?TT?jors.
Den 26. Febr. 67 ist Me Trauer abgelegt und alles in andere
Kleidung erschienen, au�er bey der rutit?c K�nigin t�?aj. ist &ic
halbe Trauer erst angelegt worden.
Die von Vurkart Ts�zudi in London erbauten
AlavicreFriedrichs desGro�en vonPaul 5cidel.
aufgefunden werden, 2?nd? eut so fr�hem Don Cschndi gebautes
Klavier kannte in den k�niglichen 5d?I�ffcni nicht nachgewiesen
luerben, und miiffcn wir annehmen, da� es, wenn diese Familien'
tradition �berhaupt auf Tatsachen beruht, zugrnnde gegangen ober
in anderen besitz gelangt ist. �T��f�et Pale f�hrt battu einige Nach�
richten des t�� 3ai?i:I?u'nbcrts an, die von einen� im 3afyre l7�5
durch Cschndi an Friedrich gesendeten Klarier sprechen, dessen be-
liebet die beiden aus dein Neuen palais stammenden Klariere
Friedrichs des Gro�en im fjolji-u^olicrnlHufeum erhalten wir durch
ein k�rzlich erschienenes Hui} �ber den (Erbauer dieser Klariere,
Surfart Efdjubt in Tondon, einige Nachrichten',
�ott Surfait ?fd|u�>l in Eoiifcoii (Zb<> fut ,�rie�>rid; t�',! Giotzen evt>�utef Kl��letj tjobenj�llccn-iHufeiiti!
Per Verfasser gibt interessante eingehende Ausf�hrungen �ber
dir iranischen Einrichtungen der von Cschndi gebauten �arpfiforbs:,
auf die tait hier nicht n�her eingehen f�nneu nnd wegen derer
Interessenten ans bas �}uA} selber verwiesen seien. Auch der kebcns-
gang des am (5. M�rz 1TO2 311 Schwanden im Kanton c^larus in
der Schweiz geborene� KiinftEers w�rde uns hier 311 weit fuhren,
IXad) der Familientraditwn feil Cschudi nach dem Siege bei Prag
den� K�nig ein Klavier als Geschenk dargebracht haben, unb 31001
soll dicse? basfelbe Klarier sein, mit dem er sich auf einem Familien
bilde darstellen lie�. Per K�nstler war begeisterter Protestant und
sah in dem K�nig den Vork�mpfer des Protestantismus gegen den
Katholizismus. In dem Nachlasse Cfdjubis befand sich ein ihm von
Friedrich dem Gro�en geschenkter King mit dessen Portr�t, �ber den
er in feinem Testament Zugunsten feines Freundes und Landsmannes,
des Orgelbauers Pactzler, perf�gt. Dieser Ring konnte nicht wieder
schreibung mit den beiden im i?ot�cn^olleni'l??ufeum befindlichen in
Einklang steht. Aber diese beiden Klaviere sind erst \766 datiert.
Ich vermochte dem Verfasser damals ein 5 datiertes Klavier in
den k�niglichen Schl�ssern nicht nachzuweisen. Bei einem besuche
Breslaus in diesem herbste erregte ein im k�niglichen Schlosse dort
Dortjanbencs Klarier meine Aufmerksamkeit, da es in feiner ?r�
scheinnng mit den im ?}otjC�?30flei:n-lTtufeuffl befindlichen �berein-
stimmte, Ich �ffnete bas Instrument und fand darin die ?^eirfmuug:
�Burkart Tschudi No. 496 Fecit T,ondini 1765." kcider war
es 311 sp�t f�r den Verfasser der Biographie Tschndis, um biefeu
Fund noch in seinem Gliche verwenden 511 k�nnen. Die beiden aus
dein Heuert Palais stammenden Klaviere im HohenzollerN'Musenm
sind beide ebenso bezeichnet wie bas Nreslauer, nur haben sie die
Hummern ->\\ nnd 5*2 sowie das Jahr (766. Hoffentlich gibt ein
gl�cklicher Fund in den Archiven einmal Auskunft �ber die Art nnd
!1?eife der Bestellung dieser Klaviere durch Friedrich den Gro�en in
London, �ber die bisher Einzelheiten nicht bekannt geworden sind.l?PtUiam Holt: Tschudi [lie harjpsiuurd [iiatur, lc�i^c>,l [,')l,7>, Conflflble &?if.
        
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