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Aus dem Briefwechsel des Kronprinzen Friedrich Wilhelm und des Prinzen Wilhelm mit ihrer Cousine Prinzessin Friederike von Preußen während der Freiheitskriege 1813 - 1815

Full text: Aus dem Briefwechsel des Kronprinzen Friedrich Wilhelm und des Prinzen Wilhelm mit ihrer Cousine Prinzessin Friederike von Preußen während der Freiheitskriege 1813 - 1815

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Aus meinem Fenster sehe ich rechts die I'kui�erwn und vor mir den Garten derselben, welcher sehr gr�n wird.
�berhaupt das Wetter ist wundervoll.
Nun Ich kann nicht viel schreiben, da ich noch viele Vriefe zu beantworten habe.
Vero Sermt�r
Deine Rose Habs ich abgegeben. duilwume."
32.
Prinz Wilhelm an Prinzessin Friederike. (Paris, 2^. April 8".
�?an5. den 2^. AprilNla tr?s ch?re Cousine!
Meinen innigen Dank f�r Deinen lieben Vrief wegen der Einnahme von Paris. . .. Dieser unb�ndigen
Freude in Verlin h�tte ich wohl beiwohnen m�gen, indes ist uns eine �hnliche noch vorbehalten, die jetzt mit Tag zu
Tag n�her kommt. Das wird ein Fest sein!!! ...
Schwerin ist wirklich zu beneiden; diese Nachricht zu bringen!
Vot einigen Tagen sind wir in Versailles gewesen. 3e mu� gestehen es hat meinen Erwartungen nicht
entsprochen. Das Schlo� ist entzstzlich gro�, innerlich ganz zerst�rt, die kahlen w�nde, zuweilen noch wand- und
Plafon-<5em�loe, mit unter recht sch�n. Die Fanden nach dem Garten hat N: restauriren lassen; recht sch�n, was
sch�n ist ist die Terafse, und zu beiden Seiten die gro�en Treppen, welche hinunterf�hren in eine Orangerie wie sie
wohl in der Welt nicht mehr existirt. Nie Hab ich eine sch�nere gesehen; ein completter Wald, und von einer
entseelteren H�he und Dicke. Der Garten ist altfranz�sisch mit vielen Hecken und Pyramiden, sch�n unterhalten; die

    
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