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Aus dem Briefwechsel des Kronprinzen Friedrich Wilhelm und des Prinzen Wilhelm mit ihrer Cousine Prinzessin Friederike von Preußen während der Freiheitskriege 1813 - 1815

Full text: Aus dem Briefwechsel des Kronprinzen Friedrich Wilhelm und des Prinzen Wilhelm mit ihrer Cousine Prinzessin Friederike von Preußen während der Freiheitskriege 1813 - 1815

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Die ganze Zeit von jetzt an bis am Schlu�e des Jahrs mache ich mit kottchen in Gedanken ganz wieder
durch, eins intere�ante Zeit, sind wir erst nn Sommer, dann giebt es t�glich und st�ndlich Erinnerungen vom
unverge�lichen Runzendorf. Wie ist das Wetter bei Euch in Frankreich? hier wills noch nicht recht aufgehen,
des Nachts frierts immer noch, ich bin ungl�cklich, da� dies Fr�hjahr so lang >ausbIeiM. .. ,
Adio Adio
Veine
Mis.
Die Garden sind wieder hier, wir freuen uns sehr dar�ber, der Gnkel w�rde sich recht s�ber sie) freuen, da
sie ganz ru�isch aussehen, kurze Riagen und sehr reinlich. �"
26.
Prinz Wilhelm an Prinzessin Friederike, (parts, 8.J9- April 5854.) 8�'
�S�ndenpfuhl genannt karis, den 3. Aprill
Ma tr?s cher Cousine,
Auch Dir mu� ich doch einige Zeilen aus diesem gro�en Neste schicken. Zuf�rderst geruhen Sie, gn�digste
F�rstin, hold die Shawlung anzunehmen, die ich so frei gewesen bin zu �berfchicken. 5c1�e vous pri.
Den 5^.M�rz zogen wir denn im gro�en Staat hier in dieser ein. Es war ein sch�ner und
wichtiger Tag f�r unsere Sache. Ich erz�hle von demselben nichts weiter, denn Schwerin wird wohl hinl�nglich euch
davon unterhalten; nur da� sogleich nach der Ankunft im Hause des Raysers eine Konferenz statt fand, in welcher
die Aippung beschlo�en wurde.
Den H. 2?prUl besahen wir die Thuillerien, den Louvre, les Invalides, und bas Pantheon. Die Thuillerien,
welche die Wohnungen des ehemaligen Kayfers und der Aayserin enthalten, sind mit einer orientalischer Pracht geschm�ckt;
alles mit Gold �berladen. Inde� ist kein Verh�ltni� in der Wohnung des Raysers zu der der Rayserin. 
    
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