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Das Feldtagebuch des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen aus dem Jahre 1813

Full text: Das Feldtagebuch des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen aus dem Jahre 1813

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Vas Feldzugstagebuch des Kronprinzen Friedrich-Wilhelm
von Frentzen aus dem Jahre J8J(3
Mitgeteilt �on
Herinan Granier
it^ie umfangreich und eingehend der Schriftverkehr der Glieder des preu�ischen K�nigshauses untereinander w�hrend
der Freiheitskriege gewesen ist, haben die k�rzlich erschienenen �Hohenzollernbriefe" (Leipzig 3^ & r5e0 gezeigt.
Da� nebenher Prinz Wilhelm noch ein Tagebuch gef�hrt hat, war bekannt; wichtige St�cke daraus sind zur
Jahrhundertfeier Aaiscr Wilhelms I. in den Beiheften zum Milit�r-Wochenblatte, freilich in wenig exakter
Form, ver�ffentlicht worden. Nun taucht auch das Tagebuch des Aronprinzen aus der Verschollen hei t auf, von dem
er selbst in den �hohenzollernbricfcn" (Nr. 60) spricht, das aber bisher nicht ermittelt worden war.
Diese hier mitgeteilten Aufzeichnungen sind nicht ein Tagebuch im eigentlichen Sinne, die unmittelbar gleichzeitig
von Tag zu Tage niedergeschrieben wurden. Vielmehr begann der Aronprinz sein Feldzugstagebuch erst in der Mu�e
des vom H. Juni bis zum 55. August w�hrenden Waffenstillstandes von pl�'switz; so ausf�hrlich, wie er es
anlegte, blieb ihm vorher, unter M�rschen und Gefechten, neben seiner Aorresvondenz, keine Zeit hierf�r �brig. Diese
Vreite hat wohl auch verursacht, da� dies Tagebuch Fragment geblieben ist: es behandelt die Zeit vom Januar
bis zum April, mit gro�en pausen niedergeschrieben vom 3. Juli bis 8. August, und dann wieder die Tage vom
bis 6. August, niedergeschrieben am August Der Schlu�satz: �Morgen wo m�glich ein weiteres" hat
keine Erf�llung gefunden. Wie die vielen leeren Vl�tter des ersten Fragmcntheftes infolge des bald nach dem 8. August
mehrfach wechselnden Aufcnthallortes unbeschrieben blieben, so hat bei dem zweiten Fragmente das bewegte tebcn
Anmerkung. Ucbcr dem Titel: Federzeichnung deZ Kronprinzen Friedrich'IVilhelm (IV.) von, Jahre 58^2.
        
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