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Die Insignien und Juwelen der preußischen Krone

Full text: Die Insignien und Juwelen der preußischen Krone

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Brillants, so �mb die gruhne uni andere Steine gesetzt sind, noch
daran 2 ?rob,ncn mit kleine Diamanten, woran aber 2 fehlen.
Eine Attache mit 2; grii?pie Steine und <*8 Pleine Brillants.
Ein Points�� mit einem gro�en gr�hnen Stein, ambrer 22 Pleine
Diamanten, ci�c platte griene paiitlottc daran, mit eiucm kleinen
Diamant dar�ber.
Zwey poiittfous mit gro�en gr�hnen Steinen, nnd uml> beyde sind
(6 VrillanlZ, woran 2 gro�e gr�hne rnnde potiilotteit.
Ein Vraselet mit 8 blaue Steine, woran 63 kleine Diamanten.
Ein Point fou mit einein griihnen Stein util� rmidnm \2 Facetten.
(Ein dito mit einem gr�hncn Stein und (0 Facetten gerinn.
Noch 2 gr�hne Paullotten.
(HinRing mit einem gr�^nen Stein und 2 Vrillant� auf der Seiten.
Oft von5r. K�tiigl.Majest�t an die Gr�fin von CruchZ geschenkt.)
?in gro�er brillant, umher (2 kleine.
Eill paar Armb�nder, worin \o Vrillants, \6 Rubinen undt
Uta kleine Brillants.
e3* !7^9' wovon die Copcyl. Abschrift Hierbey lieget, welche
Se. Kotttg?.!??aj. �il Amsterdam am h�chste� vcikaiifcn 311 lassen
intctiiioitirt, z� welchem Ende Ihnen 3�mbtlich auf Ihr <&ybt
und pf?tc^t gebunden wird, uitb weshalb Sic �neu sp�ciale�
(Eybt obgestattet ol(�c da� geringsten Abschen und privat Augmerct
Ihres eigenen Interesse, dahin 311 sorgen, da� jeder Stein so
hoch als immer m�glich und wie Sie selbiges durch Ihre Vexterit�t
poussircu k�uuen ausgebracht werde.
2. Damit Sie nun ein principtum haben M�gen wornach Sie fiel;
einiger Ma�en bey den Verkauff richten k�nnen, so wird Ihnen
da von die Caxe wie selbige hier von Diff�rentes Juweliers
foti�iiret worden (Ebenfalls in Copia zugestcllet.
3. Nach dieser haben sie sich so viel als immer m�glich zu richten,
und sich dahin zn bearbeiten, da� sie stets den h�chsten Prey�
erhalten m�gen.
4. sollten die Juwelen solche Liebhabern finden, da� sie auch �ber
den in der Taxe besinnlichen h�chsten prey� pouffiret werden
k�nnten, werden sie, je h�her Sie den Verkaufs poussiren, je
mehrerer A�nigl. Gnade Sich 311 versichern haben.
5. Seiner K�nig!. Maj. allergna'digste intention ist zwar da� wenn
es nicht mit den verkauff dieser 3 'Ien auf die h�chste oder
mittelste Taxe des Juweliercs Knorren gebracht werden k�nnte,
da� sie endlich sich contentiren wollen mit der Summa
von Zwcy Mahl Himdcrlh Iwautzigtaufend Rthlr. wenn sie so
viel vor alle nach der (Eingangs erwehnten Sp�cification Ihnen
mit gegebenen Juwelen bekommen k�nnten , welches ultimatum
aber Zuletzt allererst 311 crgrcyffcn fey� wird.
5. Sollten sie nicht alle Juwelen verkauffen und mit avantage lo�
werden k�nnen, m�ssen Sie die. �berbleibende St�cke, als dann
wieder mit zur�ck bringen, und seiner K�nig!. Majt. wieder
einliefern.
Noch ein schmaragd mit kleine Vrillants.
Am (5. Dezember \?\� wurde der Aasten, �worin der per*
wittwcten K�nigin Iuvelen vorhanden, bey Ihrer Majest�t der
K�nigin oben gebracht".
?. lieber den Verkaufs haben sie ein richtiges Protokoll zu f�hren,
worinncn die steine au�fiihrlich st�ck vor st�ck beschrieben
werden, auch wom�glich das Gewichte dabey zu setzen, und die
Kasten von die steine wieder zur�ck zu bringen.VII
8. seine K�nig!. Majt. wollen, da� eingangs erwrhntr, sich sofort
511 Ihrer Reise praepariren, und selbige zum fchlcmigsten und
so viel immer m�glid? 311 poussiren.
Hnftruclion
wonach der K�nig!, preu�ische . . . ., der von Dirschau,
der Cammcc R�ch SobW und der .... Gumperls, bcy
der Ihnen auff getragenen Commission sich gchorfambst
9. Zu welchem Ende sie k�nftigen Sonnabend von hier gehn, und
Ihren weg dergestalt einrichten sollen, da� sie insr.K�nigl. Majt.
tanden wan sie Nachtlager halten m�ssen jeder Zeit in einer
statt bleiben wo Gnarnifon lieget.zu achtens
Es sollen obengen. der von Dirschau, sobbe und GumpertZ sich
unverz�glich von hier nach Amsterdam begeben, umb aida die wegen
verkailffung einiger K�niglr. Juwelen Ihnen hiermit auffgetragenen
Commission besten Flei�es, zn seiner K�nigl. Ma^t. Mensch m�gliche�
Interesse und Oorthcl zum Effect zu bringen, wozu dann so viel
mehrere Hoffnung ist, weil notari� die Juwelen jetzo iu sehr hohen
IVerlh, und sonderlich in Frankreich und Holland starck gesuchet
werden, zu solchem Ende nun
l�. von dem Dessein Ihrer Reise und was Ihre Affaire betrifft,
habe� sie keinen Menschen in der Iveldt Etwas zu offenbahren
sondern den Vorsatz sowohl als dasjenige was sie bey sich
f�hren, auffZ �u�erste zll und davon nicht ehe zu
sprechen, als wann es die Umbstande des Derkauffs erfordern.
U. Unterwrgens sowohl a?s w�hrender der Zeit da die Verhandlung
der Juwelen tractiret wird, haben sie sich aller Gaftereyen, wo
etwa getrunken werden f�nte, zu enthalten, auch �brigens �berall
dergestalt bey einander 311 bleiben, und sich vorzusehen, da�
Ihnen so wohl Tag?, als Nachte? kein Ungl�ck und Verlust von
den Juwelen arrivive.
!. �bergeben 3e. K�nigl.Majt. ged. von Virschau, Cainmer Rath
sobben und Gumperts, die Juwelen nach der vonsr. K�nig!.Maj.
der K�nigin selbst Eigenh�ndig geschriebenen sp�cification vom
'
vgl. schuft�, Hohenzollern-Iahrbuch 1900, Seile 282, wo
ein Auszug dieser Ilistruktio� ver�ffentlicht ist. !vgl. die Farstmile-Abbilduna.
        
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