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Die Insignien und Juwelen der preußischen Krone

Full text: Die Insignien und Juwelen der preußischen Krone

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Mo 2lrche Uoah, Cot mit seinen T�chtern, der Curmbau zu Babel, bas (Dpfer 3faafs durch Abraham, Jakobs
(Traum, Sintfon mit den Torfl�geln, Simfon und Delila anschlie�en 1. (Einen Zusaininenhang zwis�ien diesen Dar,
stellungen und dem Zweck oder der Befttmmung dcs Schwertes wird man vergeblich suchen. liadj der Sitte der Zeit
sind die Vorbilder f�r diese Reliefs
alle� m�glichen Quellen entnommen
und gehen namentlich auf die Stiche
der sogenannten Ktemmeifter, wie
�irgilSolts, 2lldegrever, Hans Sebal�
Benenn, 2Jlt�orfer u, a., zur�ck. Die
Gold und Zilberschmiede zerbrachen
sich bei derartigen Zierarbeiten weniger
den Kopf �ber den Inhalt und die
Bedeutung der farftellungcn als dar �
�ber, wie sie aus dem in ihren l)�udeu
befindlichen Al'bildnngZmaterial die
paffenden Gr��en zusammenstellten.
Die R�ckseite des Schwertes
zeigt Griff und scheide in mol ein*
faetjerer Vchandlung als die Vorder-
seite. 2lni Knauf ist der &bgu�
einer italienischen piafette von Paterio
Belli, genannt Picentino, mit der Dar
st�llung deg Raubeg der Iphigenia (?)
eingelassen, von der wir 5.20 eine Ab-
bildung nach einem imAaiser Friedrich-
21uifcum befindlichen (Original geben.
Tink5 un6 redits davon sind ebenso
wie auf der Vorderseite Fachbildungen
r�mischer Kaiferf�pfe eingelassen. Die
R�ckseite der Griffstange ist mitRanken
und Vlattwerk bedeckt, zwischen dem
ein B�r sichtbar ist. Die R�ckseite der
scheide ist oben, wo sie beim Tragen
deg Sdwcrtes den K�rper ber�hrt, glatt
gelassen und mit Gesen f�r die Be-
festigung versehen. Der untere Teil
ist mit sch�n gezeichnetein Blatt und
Der Hfidjsnpffl; emaiuicttes t^olB mit Diamanten "tifc Hubinen befept
Rankenwerk in dcr Art der Gliche Aldegrever5 verziert, das aber selbst�ndig in die gegebenen Ranken hineinkomponiert ist.
Die ganz schmucklose, aber sehr sch�n und zweckentsprechend geformte Klinge ist nach dem Urleil August
von l)eydeii5 bereits um \50<> entstanden. Die 2Uarfe des Dcrfcrtigers �hnelt der der Jt>iersberg oder XDdersberg
von Solingen, die aber erst am beginn des \7. Jahrhunderts bekannt werden. Der die Glitte der ganjen Klinge
1 F�r di? cititicljciibo ?.x'schicibil>ig ?m'fcv Hcliefs uiib il;rc Vorbilder i'^l. ?rffma: �Die S-c^twerter deZ prciimfdjc� Krontrefors"im Jalirl'iich der K�niglich preu�ifdfen Kuiipfammluiigcit (895.
        
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