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Die Insignien und Juwelen der preußischen Krone

Full text: Die Insignien und Juwelen der preußischen Krone

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Kurbut aus rotem, henuelinbcseylem Samt scheint nicht von h�herem Aller zu sein und ist ivohl fr�tjeftens bei der
beisetzllng Friedrichs des Gro�en benutzt worden.
lieber die Herstellung der ersten A�nigskrone von 17<�i sind feine Elften oder Rechnungen aufgefunden worden.
Sie bestand ebenso wie die R�niginneukrone aus einem goldenen Gestell, als �Carcasse" oder auch als �Skelett"
bezeichnet, an das, Me Steine 11116 perlen befestigt
wurden. 3n dein ??adjIajjinDcntat K�nig
Friedrich? 1. wird angegeben, da� an 6crK�nigs*
kr�ne (53 Faccttsteine, brillanten lind 8 Birn*
perlen, an der K�niginnenfronc {17Fa^'ettsteiue,
2"j brillanten, 8 Birnperlen und q-8 runde perlen
porl)aii6on wattn. Per erft nach der 'Kr�nung
in den Bef�^ K�nig I. �cfontmenc
Heine Sancy schcint von ibiu an der K�nigs^
frone befestigt worden ju fein 1, wo ihn Friedrich
der (Srofe im Jahre !74" entfernen l�gt, um
ihn feiner (Neinahlin zur Benutzung 511 �bergeben.
3" 6cm Per^eidinis wird auch eine sonst nicht
genannte 'Kronprii^enFrone aufgef�hrt, an der
lit) Faccttsteine, s Brillanten, 8 Virnperlen
und 83 nm6c perlen vorhanden waren. ?Jiefe
Krone hat K�nig Friedrich Wilhelm I, am
(5. August \~5~ eigenh�ndig zerschnitten und die
Gl�cke an sich genommen (i>gl. 2lnlage V Nr. 3
die Anmerkung).
Friedrich der Gro�e lie� am !(>. No-
vember \71\ in Gegenwart seiner Gemahlin
die Steine und perlen aus beiden Kronen heraus^
nehmen und �bergab fie feiner Gemahlin zur
anderweiteu Benu^ung. Pas dabei auf
genommene ausf�hrliche Perjetct/nis erg�nzt das
cou \7\r-, in nter^rfacr/er Beziehung 3 und nennt
f�r die R�nigskrone gro�e Brillanten s�hne
den bereits fr�her herausgenommenen leinen
Sancy), 2 Nicksteine, 26 gro�e Rosetten, 32 Glitte!-
Brillanten, 127 lUitteU�ofetten, s Birnperlen
�iiiif'iin3KdrlOlemil mit twm iiljKrone l'cKitit>tlicn Hurbut in E)�nt)en.
und f�r die R�uiginnenkrone 2^ gro�e Rosetten, Glitte! Rosetten, 2-^ brillanten, gro�e runde und
7 biruperlen. In, ganzen gerechnet stimmen diese Angaben ziemlich mit dem Verzeichnis von �berein.
bis zum Tode Friedrichs des Gro�en scheint f�r die A�nigskrone kein bed�rfuis geweseu zu sein.
Als man sie zur beisetzung benutzen wollte, wurde sic unter Aufsicht und nach den Angaben der alten R�nigin
Elisabeth Christine wieder zusammengestellt, nach der benutzung aber wieder auseinandergenommen. In dieser lOeise
wurden beide Arouen immer erst f�r das jeweilige bediirfuis zusammengestellt. F�r die Ar�uung wurden auf
befehl des A�nigs vom 24. August zwei neue Aronen. d. h, Gestelle f�r solche, augefertigt, �da die vorhandenen
1 L\jL ?icit na^trtig s. 55.
�
- l\jl.anl�ge vi�
        
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