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Kronprinz Friedrich Wilhelms III. Kampagne in Frankreich 1792

Full text: Kronprinz Friedrich Wilhelms III. Kampagne in Frankreich 1792

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hei�t es 5. V.: �Lin �rgerlicher Anblick f�r einen Preu�en war das wohlbespannte �sterreichische Fuhrwesen, dem wir
begegneten, und wo die Pferde dick wie die Aasten warm." Mit einigem Spott wird �ber das �berraschend schnelle
Zur�ckweichen der Gesterreicher, das durch die diplomatische ?age wohlbegr�ndet war, berichtet (^3. Oktober): �Der
Rest der Vesterreicher war schon weiter gegen ?ongnion marschiert, und nur mit M�he brachte es der Herzog dahin,
da� der alte F�rst sHohenlohe) nicht ganz weg ging, sondern eine Position nahm, un, r�ckw�rts unsere linke Flanke
zu sichern." Goethe ist dagegen �sterreichisch, willsagen, kaiserlich gesinnt, �kr besp�ttelt den preu�ischen Vefehl, da�
die hungernden Truppen sich in der �Kampagne reichlich mit Areide zum putzen versehen sollten, und das bekannte
Renkontre zwischen dem ruhig festen �sterreichischen und dem herausfordernden rabiaten preu�ischen Unteroffizier hat
symptomatischen Vert. Diese Hinneigung k�nnte verwundern, da doch Aarl-August als preu�ischer Vfsizier am Feldzuge
teilnahm. cEs w�rde nicht unergiebig sein, an der Hand der Briefe und anderer Dokumente Goethes Stellung zu
Kaiser und Reich einmal im Zusammenhange zu betrachten.
Auch in der Haltung gegen�ber den Emigranten ist zwischen beiden Darstellungen ein weiter Abstand.
Friedrich-Wilhelm voller, wir d�rfen sagen, berechtigter Animosit�t. Unter dem 6. September 
    
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