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Kunst und Kunstgewerbe in den königlichen Schlössern : X Bildnisse von Mitgliedern des Theaters Friedrichs des Großen

Full text: Kunst und Kunstgewerbe in den königlichen Schlössern : X Bildnisse von Mitgliedern des Theaters Friedrichs des Großen

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Kunft und Aunstgcwerbe tu den k�niglichen Schl�ssern
Von
Paul Seidel
x
Vildnisse von 3NitgIiedern des Theaters Friedrichs des Gro�en
'H^ie zur Feier des zweibundertsten Geburtstages Friedrichs des Gro�en in der Akademie der A�nste veranstaltete
Ausstellung �Friedrich der Gro�e in der Kunft" gab mir Gelegenheit, eine Anzahl von Bildnissen der Cheaterk�nstler
Friedrichs aus den k�niglichen Schl�ssern su vereinigen. Diese in einem Kabinett zusainmen aufgestellten wilder
illustrierten in Fun roller weise die Bestrebungen des Gro�en K�nigs, feine V�hne nicht nur Zu einer Pflanzst�tte
k�nstlerischer Wiedergabe der Meisterwerke von Dichtkunst und Musik 311 machen, sondern auch durch die Sch�nheit
und Grazie ihrer weiblichen Mitglieder die Freude an der Kunft mit der an der Erscheinung ihrer Darfteller 511
Dereinen. Es ist nicht nieine Absicht, hier eine Biographie der in Frage kommenden K�nstlerinnen zu geben, sondern
mir die Reproduktionen ihrer Vildnisse kurz zu erl�utern, soweit bas aus der vorhandene?: Literatur und den wildern
selber mir m�glich ist.
Mit der Herstellung der Portr�ts betraute der A�nig fast ausschlie�lich seinen Hofmaler Antoine pesne,
und seine Malereien geh�ren zum besten, was er je geschaffen hat. Dies hat, abgesehen von der Freude an den
sch�nen Modellen, seine Gr�nde mit darin, da� der A�nstler bei der Herstellung der wilder sich ganz von k�nstlerischen
Gr�nden leiten lassen konnte und keine R�cksichten auf h�fische konventionelle Verh�ltnisse zu nehmen hatte, wie es
bei den f�rstlichen Damenbildnissen so oft der Fall war. Au�erdem mangelte es seinen Modellen wohl niemals an
der eit, sich den: Maler, so oft er es w�nschte und f�r n�tig hielt, f�r Sitzungen zur Verf�gung zu stellen; mu�ten
doch die von Friedrich ausersehenen gl�cklichen Damen diese Auftr�ge als eine besondere ihnen widerfahrene Ehre
betrachten, an deren gl�cklicher und k�nstlerischer Vollendung sie ein ganz besonderes pers�nliches Interesse hatten.
Anmerkung. lieber dem Titel: Gruppe ans dem 33il�>c Mil fattetet im Heuen palais: Der ?1IT13 vor �em Zelte. Zeichnung
Vo� Professor peter t^aln^.
        
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