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Lektüre und Bibliotheken Friedrichs des Großen

Full text: Lektüre und Bibliotheken Friedrichs des Großen

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sogenannten Freunde sorgen. ImM�rz r�stete d'Arnaud zur Reise, und Voltaire schrieb harmlos und scheinbar
ohne jede Erregtheit gegen ihn am 6. M�rz an Friedrich:
Enfin d'Arnaud, loin de Manon,
S'en va dans sa tendre jeunesse
A Berlin chercher la sagesse
Pr?s de Fr�d�ric -Apollon,
Ah! j'aurais bien plus de raison
D'en faire autant dans ma vieillesse!
IIva donc go?ter le bonheur
De voir ce brillant ph�nom?ne usw.
Vas Gedicht endet mit den Worten: �L'heureux d'Arnaud voit un grand homme." Den gleichen Con schlug er
auch in seinem Vriefe voni 1.3. April an, indem er dem K�nig versicherte, er w�rde einen Aufenthalt von zwei bis
drei Monaten bei ihm einem weiterleben von drei�igtausend Jahren im Ged�chtnis der Menschen vorziehen. (Db
d'Arnaud unsterblich fei, wisse er nicht; sicherlich halte er ihn auch schon in diesen, kurzen irdischen leben f�r sehr
gl�cklich. Mitte April mu� dieser in Vcrlin angekommen sein. 3ehr zufrieden dar�ber schrieb Friedrich am 26. des
Monats an seine Schwester tVilhelmine: �J'ai fait acquisition d'un joli gar�on, qui est un de plus agr�ables po?tes
de Paris; ilse nomme d'Arnaud. IL a beaucoup de talents et il embrasse tous les genres; ce sont autant de
bon sujets dont notre acad�mie se peuple, qui lui feront honneur et qui en m?me temps augmentent la bonne
soci�t�." 1 V'Arnaud sollte jetzt ein Gehalt von {200 Talern bekonnnen. So nach einer Mitteilung aus Potsdam an
Gottsched.^ Die Summe deckt sich ungef�hr m�t einer sp�teren Angabe Voltaires an d'Argental H.November 5750),
d'Arnaud sei mit H800 Francs nicht zufrieden gewesen. Au�erdem hatte der A�nig ihm vor der Ausreise von Paris
2000 ?n>res auszahlen lassen, mit denen er zun�chst einen Teil seiner pariser Schulden bezahlte. V'Arnaud wurde
in Berlin sehr freundlich aufgenommen. �Ver K�nig h�lt viel von ihm," berichtet Graf tehndorff^, der Aammerherr
der K�nigin Elisabeth Christine, in seinen Erinnerungen. Er verlegt aber seine Ankunft f�lschlich in den Februar.
Am 55. Zum 750 erfolgte die Aufnahme d'Arnauds in die Berliner Akademie. Noch im Jahre (758 �u�ert sich
Friedrich sehr anerkennend �ber ihn zu de 
    
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