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Lektüre und Bibliotheken Friedrichs des Großen

Full text: Lektüre und Bibliotheken Friedrichs des Großen

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zusaniinengef�hrt, und lange Zeit bestand ein ungetr�btes Verh�ltnis zwischen beiden. Voltaire meinte, die �hnlichkeit
ihrer Te>npcramente gehe so weit, da� fie sogar zu gleicher Zeit krank w�rden, und da� es dem einen gut gehe, wenn
der anbete sich wohl f�hle. Immer wieder wendet er das Horazische �anitnae dimidium meae" auf ihren Freund
schaftsbund an, in dein er n�chst seiner Philosophie wehr und Waffe gegen mandic Unbill des Gebens s�he. Dankbar
erkennt es Voltaire an, da� Thieriot 511 ihm geeilt fei, als er an den socken erkrankte, und bis zur v�lligen Genesung
treu bei ihm ausgehalten habe.
W�hrend Voltaires Aufenthalt in
England gegen Ende der zwanziger
Jahre ist Cl?ieriot fast der einzige,
mit dem er in Frankreich brieflichen
Verkehr unterh�lt, und wenn Pol
taire* Versicherung aus jener Zeit:
�Je cesserai plut�t d'?tre po?te
que d'?tre l'ami de Thiei?ot" sich
infolge der Charakterschw�che beider
M�nner auch nicht verwirklicht hat,
so d�rfen wir doch au die Aufrichtig-
keit der Empfindungen Voltaires in
den ersten 20 Jahren ihrer Freund-
schaft glauben. Aus ihrer zuzeiten
sehr regen "Korrespondenz geht aber
auch hervor, da� Voltaire Cln'oriot*
kritisches Urteil wirklich gesch�tzt hat.
wie er schon im Vezemder
dem F�nfundzwanzigj�hrigen schreibt:
,J'aime mieux vos lettres que toutes
les harangues de l'Acad�mie*' und
ihn in Anlehnung an ein Zitat der
RTabame Pest?oulli?res zu den Leuten
zahlt, �dont le c
    
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