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Vivatbänder oder Siegesbänder im Hohenzollern-Museum

Full text: Vivatbänder oder Siegesbänder im Hohenzollern-Museum

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Vben bas Vild des K�nigs und der zur Sonne fliegende Adler nebst K�mg>fronc, unten Monogramm und
Wappenadler (Abbildung S. \5\).
�Des Himmels starke Macht
Hat Preu�en Steg gebracht.
VICTORIA Die gro�e Vestreichsche Armee ist geschlagen Den 5.Dec. l?5?."
Vben A�mgskrone, zur Sonne fliegender Adler, Portr�t Friedrichs des Gro�en mit Spruchband: �Es lebe
Friedrich der Gro�e."
�VICTORIA die grosse Vesterreichsche Armee ist geschlagen den 5. December 1757.
(Sroffer 'K�nig! ?jaiiptder gelben!
lorbeerreicher Friederich !
Was wird man in Wien jetzt melden!
V!was thut der I^crr durch Dich!
Gestreich wollte Dich verschlingen,
Und Dir mu� der Sieg gelingen.
Neunmahl war Dein Gott tint Dir.
Frecher Neid! erstaune hier."
Der Wiedereroberung von Breslau am \<). Dezember 5 75? sind folgende drei V�nder gewidmet. Das erste,
Seite 555 abgebildete Vand zeigt oben den Adler mit Lorbeerkranz �ber zwei in Aranzform gebundenen palmzweigen
mit der Inschrift:
�BRESLAU wieder erobert den ,y. Dec. [757."
Darunter Friedrich der Gro�e vor dem Throne stehend, vor ihm kniend Vreslau in der Gestalt einer Frau,
die die Schl�ssel der Stadt und ein brennendes Herz anbietet.
�Ich mu�te j�ngst durch Zwang mein Held! Dir untreu werden.
Ach! nimm mich wieder an, und bleib mein (Erof? auf Erden;
(Ein solcher Fehltritt wird mir ewig wehe thun.
ta� sanfter Friedrich mich in Deinen Armen ruhn."
Oben der preu�ische Adler, darunter das Vildnis Friedrichs des Gro�en, vor ihn� Breslau als weibliche
Figur, ein Spruchband mit ihrem Namen �berreichend.
�VreZIau wieder zum Gehorsam gebracht den 19. Ver. ;?5?.
was durch Arglist ward genommen,
Mu� durch Recht nun wiederkommen.
Breslau bleibt Zu Deinem Ruhm,
Gr��ter Held Dein ?igenflf�m/'
Der zur K�nne stiegende Adler �ber einem �ber eine Aanone und Troph�en hingestreckten t�wen. Zwischen
den Versen das Monogramm Friedrichs mit der Arone (Abbildung S. 1,31.).
�Stol3 pochte VestreichZ l�we auf den Raub;
Doch, Preu�ens Adler dr�ckt ihn in den Staub.
Hun Breslau opfre (Soit und singe Freuden *lieber.
Denn Friedrich giebet dir die vorige Freyheit wieder."
Auf die Eroberung von Schweidnitz am April 5756 sind zwei Vwatb�nder in gleicher Ausstattung, aber
mit verschiedenen Gedichten vorhanden. Die Ausstattung zeigt oben die schon bei mehreren Siegesb�ndern gezeigte
Darstellung, wie Borussia und Fama das Monogramm Friedrichs bekr�nzen, darunter der A�nig zu Pferde, dem ein
Mann die Schl�ssel der Festung �bergib�:
�Schweidnitz den \6, April t?58.
VClars nahm die Schl�ssel, 311 beweisen,
wenn keiner unter Helden gleich.
Den Helden und sich selbst zu preisen,
l��t er fie Friedrichs Hand und weicht."
So Pur^ war unsrer Feinde Freude.
Vie F�gung lie� den Raub geschehn:
Va% sie mit gr��erm Hertzeleide
Iweimahl ihn sich entwenden sehn.
yok>,niol!�N'Iahrl>uch 1912, (8
        
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