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Das Kurfürstliche Lusthaus Bornim

Full text: Das Kurfürstliche Lusthaus Bornim

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Nach den Glichen von Vroebcs, Vartsch und vlesendorf l��t sich folgendes vild von dem kusthauf� entwerft�:
Aus einem stachen Ivasserbassin heraus ergebt sich auf hohem Unterbau ein eingeschossiger Vau mit hohem
Dache. 3n der H�he des Obergeschosses l�uft eine mit Statuen besetzte Galerie um bas Haus herum. Zu dieser
f�hren an der Vorderfront zwei Freitreppen hinauf. Auf der R�ckseite gelangt man auf einer l�ngeren Freitreppe
�ber das Wasserbassin hinweg in den Garten.
Den l)auptschmuck der Fassade bildet das dreiachsige Es Zeigt H einfach gegliederte Pfeiler nnt
Geb�lk, letzteres hat glatten Architrav und einfachen Triglyphenfries. Ueber der NUttel�ffnung sieht man eine
halbkreisf�rmige Vcffnung, die zur Aufnahme einer Wappendckoralion geschlossen ist. Die beiden seitlichen Geffnungen
haben geradlinigen Sturz, wie die �brigen Fenster des tusthauscs, jedoch sind die Sturze im INittelrisalit niedriger.
Der Raum �ber diesen Sturzen ist durch kreisf�rmige Fenster durchbrochen. Der in den perspektivischen Ansichten
IMs Hiuf�tilKd^e Cuft^?llf ju l�ornim., t>on tOflcn tfts gcicbcn; oui Brach�, Vues des l'alais etc. I.T�3
dargestellte, von Aonsolen getragene und mit Balustern abgeschlossene Valkon fehlt im Vroebesschen Grundri�. lieber
dem Hauvtgcsims des AAttclrisalits ist eine einfache, undurchbrochene Attika, deren Eckpfeiler mit Vasen gekr�nt sind.
Ueber den beiden Mittelpfcilern erhebt sich ein Aufbau mit augenscheinlich ionischen S�ulen, dar�ber ein einfaches
Gesims mit flachbogiger Verdachung. Auf derselben das von zwei gelagerten Figuren gehaltene Wappen mit Aurhut
und Aurzcpter. In der 3Nilte des Aufbaues befindet sich eine Nische mit Figur. Die w�nde des �lusthauses zeigen
Tisenen, Geb�lk und Gesims, wie beim Risalit, nur sind �ber den Fenstern die Criglyphen fortgelassen und daf�r
Dekorationen aus Stuck oder Werkstein gew�hlt, F�llh�rner darstellend. Die Fenster sind mit einfachen Faschen versehen
und geradlinig abgeschlossen. Auf der Wand �ber den Fenstern sehen wir leichte, plastische Vlumengeh�nge.
Das geauaderte Untergescho� des ZNittelrisalits hat, den Fenstern des Obergeschosses entsprechend, halbkreisf�rmig
abgeschlossene Nischen mit Wasserk�nsten und, der oberen Valkont�r entsprechend, eine halbkreisf�rmig abgeschlossene
Der Umgang wird von dossierten, in das wasscrbassin hineingebauten Pfeilern getragen, zwischen denen sich
(l)effnungen mit Stichbogen und einfachen Schlu�steinen befinden. Die Br�stung des Umgangs ist nicht durchbrochen.
Auf den Vr�stungsvfeilern stehen Figuren.
l}�^fnjoll�n>j(iljil>uiii1912. 15
        
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