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Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

Full text: Die Aquarell Sammlung Kaiser Wilhelms I. : Ein Beitrag zu seiner Lebensgeschichte

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Wie diese Drei-Aaiser-f>arade auch auf die Cruppe wirkte, daf�r sei die gut beglaubigte Anekdote nicht verschwiegen,
da� beim Abm�rsche vom Cempelfyofer Felde der Aommandeur eines Garde-Regiments das klassische Aommando
abgab: �Und nun � Mit Gott f�r Drei Kaiser und Vaterland � Regiment, Marsch!" �
85. und 8^. Vild. �Aquarelle", abgeliefert am 3. Juli J 87^ zusammen f�r \2OO Mark. Der Maler dieses,
und der Mehrzahl der Aquarelle dieser Serie, Hermann t�ders, geb, 1956, gest. J9O8, Sch�ler Sleffeck's, war
haupts�chlich als Illustrator t�tig. Die Feldz�ge von "l866 und hat auch er nutgemacht. � Die Absicht zur
St. Petersburger Reise �u�erte der Aaiser bereits \869, dann wieder im Fr�hjahr sein Vruder Prinz Karl konnte
fie dann im Dezember dem Zaren als bestimmt f�r in Aussicht stellen; ?. Schneider a. a. O. II, S. 95
und III,S. 26<*.
85. 23ild. �Gouache", abgeliefert am 1.0. Januar f�r 30 Fnedrichsd'or; vom Maler Fritz Schulz
bezeichnet mit den: U)eihespruche des Kaisers: �Der Jugend zur Vildung, der Armee zum heil." � Der Wortlaut
der Ansprache Roon's � seiner letzten amtlichen Rede � wird in der Sammlung: �Ariegsminister von Roon als
Redner", Breslau III,S. 35^ ff.in abweichender Fassung gegeben, nach der �Norddeutschen Allgemeinen Zeitung";
doch schien die hier im Texte gew�hlte �berlieferung� �Soldaten^Freund", Vd. S. 222ff. � die urspr�ng-
lichere zu sein.
96. Vild. Der Rame des Malers fehlt bei dem Originale; er ergibt sich aus der Schatull-Huittung von
Fritz Schulz: �Gouache", abgeliefert am 4.Juli f�r 50 Friednchsd'or. � Zu dieser Parade war auch Adolf
Menzel befohlen worden, um Skizzen aufzunehmen f�r ein Vild, das der Aaiser dem A�nige von Italien zur Er-
innerung an dies milit�rische Schauspiel verehren wollte. Vb dies zur Ausf�hrung kam, lie� sich nicht feststellen.
67. Vild. �Aquarelle", abgeliefert am 5. Dezember 537h, f�r 5 70 Taler. Der Maler Wilhelm Meyer-
heim, aus der dekannten Malerfamilie, geb. gest. dessen Spezialit�t siferde- und Schlachtenbilder waren,
bezeichnet es ebenso exakt wie umst�ndlich: �Aaiser Wilhelm I.und Aaiser Alexander II.von Ru�land bei Berlin auf
dem A�nigsplatz im Jahre die Parade des Brandenburgischen A�rassier- Regiments Nr. 6 (Aaiser Nikolaus
von Ru�land) abhaltend." Die in f)aris erbeuteten gelben A�rasse mu�ten die Brandenburgischen A�rassiere an
das 82^ formierte Garde -A�rassier-Rcgiment abgeben, da nur dieses und die Gardes du Corps gelbe A�rasse tragen
sollten. Doch belie� die Aabinettsordre vom I.August 5 die gelben A�rasse den Offizieren und Unteroffizieren
des 6. A�rasfier- Regiments, in R�cksicht auf den damaligen Gro�f�rsten Nikolaus den Regimentschef, als Aus-
zeichnung; von Saldern-Ahlimb: �Das A�nigliche preu�ische Garde-A�rassier-Regiment und seine Stammtruppen",
Verlin 5 365.
88. und 89. Bild. �Aquarelle", abgeliefert am 50. M�rz und am 22. Juni f�r je 600 Mark. Merk-
w�rdigerweise haben sich �ber diesen Zeughausbesuch des Aaisers keinerlei spezielle Nachrichten erhalten, auch nicht in
den Akten der Zeughausverwaltung. Der Maler unserer Vilder, Emil Doepler der J�ngere zu Verlin, der
zu M�nchen geborene Sohn des Historienmalers Aarl Emil Doepler, konnte trotz freundlicher Vereitwilligkeit keine
Einzelheiten mehr berichten. Die umfangreichen und wertvollen Akten des Geheimen Archivs des Anegsministeriums
wurden mir in dankenswerter Weise zug�nglich gemacht; aber �ber den Aaiserbesuch enthalten sie nichts. Die besten
litterarischen Nachrichten �ber die Einwirkung des Aaisers auf den Zeughausumbau bringt Gustav von Go�ler's
�Rede bei der Jahrhundertfeier der K�niglichen Akademie der A�nste an, 20. M�rz I8Y7", Verlin 5397, vornehmlich
nach jenen Akten des Ariegsminifteriums.
90. Vild. Ein Schatull -Quittung f�r dieses Aquarell ist nicht ermittelt worden. Die Darstellung im Texte
beruht auf: von Schkopp, Geschichte des A�nigs-Grenadier-Regiments (2. Ivestpreu�isches) Nr.7, Verlin
95. Vild. �Aquarelle", abgeliefert am November f�r 5^0 Mark. Der Maler Wilhelm Meyer-
heim bezeichnet es: �S. M. der A�nig von Schweden und S. M. der Aaiser Wilhelm I. beim Artillerie-Exercilium
am 2. Juni
        
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