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Friedrich der Große : Festrede

Full text: Friedrich der Große : Festrede

72T�odjtcti die Werkmeister am Umbau unseres Staats 5 vor hundert fahren bas, was- fie von der Vct*
gangcnheit schied, in den Vordergrund stellen vor dein, was ihnen mit ihr gemeinsam war, die Auffassung d�rfte
bcfichoii bleiben, �da� die Kluft
zwischen dein Alten und dem Heuen
gar nicht so gro� war, als jene es
sich dachten, und die �hnlichkeiten
jedenfalls gr��er als die Verschieden-
leiten". 1
Bereiche der geistigen
"Kultur ein �hnliches Verh�ltnis. Auch
hier hat bas Aufkl�rungszeitalter, das
Friedrichs Z�ge annahm, die grund-
legende Erziehungsarbeit geleistet, den
23o5eu bereitet, auf dein das Vildungs-
ideal unserer klassischen Citeraturperiode
Gestalt gewinnen konnte.^
Aindeutlichsten tritt uns der
Zusammenhang mit der vergangen^
heit entgegen in unserer Stellung nach
au�en, in unserer Gro�machtstellung.
Friedrich der Gro�e hat seinen Staat
den entscheidenden Schritt tun lassen,
indem er ihn einf�hrte in den ge-
schlossenen Areis der alten gro�en
�i�?dite. Das neue Deutsche �\d�)
steht im Staatensystem, mit gesteigerten
Machtmitteln, lediglich auf dem alten
Platze Preu�ens, auf dem Machte
fundainent, das Friedrich gelegt hat.
Auf dieser Grundlage ist der T^urm^
bau King f�r King emporgef�hrt
worden, und schon sind die Aufgaben
gel�st, auf die der Begr�nder unserer
Gro�machtstellung seine Nachfolger
noch selber, unmittelbar oder unter
bestimmten Voraussetzungen, hinge
wiesen halte. Der K�rper des preu
�ischen Staates verlor allm�hlich die
unregelm��ige Gestalt, die den �K�ni^
der Grenzen", wie die Zeitgenossen
jrirtrW; tifr �Broge. (Biftsb�fhr nui; der Soicnnuisfc mm CrffWll ITS6, IVil-i-njolInn^nuftum
Xufiuljnu ticr p^otograptftf^en (?Sefeafdiaft Berlin
fachten, mit Sorge erf�llte, sobald Me Landkarte vor fein 2tuac trat. Die Kaiferfrone ist feinem ?)aufc gewonnen
worden, deren Erwerbung er erst f�r den Zeitpunkt als ein erstrebenswertes .?>>el bezeichnet hatte, wo der 5ttiat durch
1 lenz, (^schichte der Kgl.
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