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Friedrich der Große : Festrede

Full text: Friedrich der Große : Festrede

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l��t dcr gro�e attische Geschichtsschreiber i>65 heroische IDovt sprechen, da� das die edelsten Seelen sind, die bei voller
Empf�nglichkeit f�r den Genu� und klarer Vorstellung von bevorstehenden 2^�hsalcn und (Dpfern sich doch nicht ver-
leiten lassen, der Gefahr aus dem N)egc 511 gehen. Dieser in der edelsten Bedeutung antiken Gesinnung hat der l)eld
des \8. Jahrhunderts nichts nachgegeben, wenn er in dunkelster stunde erkl�rte: �Gewi�, ich kenne den IPcrt der
?vuhe, den 2?eiz der Geselligkeit, die Freuden des Gebens. Auch ich w�nsche gl�cklich zu sein, wenn irgend jemand.
jriebridj t>er gf. (iohnijollern-^fll'rl'iid; l'JU, f-/15
Aber so sehr ich diese G�ter begehre, so wenig mag ich sie durch Niedrigkeit oder Ehrlosigkeit erkaufen. Die shilo
sophie lehrt uns, unsere f)flicht zu tun, unserem vaterlande treu zu dienen, auch mit unserem Vlut, ihn� unsere 2Tuhe,
ja unser ganzes Dasein aufzuopfern." ' Als ein halbes Jahrhundert sp�ter abermals Preu�ens letzte stunde zu nahen
schien, da haben die Vesten in unserem Daterlande dieses A�nigs Wortes sich erinnert nnd es wie ein sanier auf
gepflanzt, um das sich die Gleichgesinnten scharen sollten.
IVas Friedrich sich selber als Gesetz vorschrieb lind unverbr�chlich gehalten hat, das hat er jedem einzelnen
zur Aufgabe gesetzt: �Die erste Pflicht jedes Staatsb�rgers ist, seinem Vaterland zu dienen." Dieser staatsb�rgerlichen
1Pics Zlwt schlie�t bas �23cfnttitnis" ans !>!,'M Februar i�(2, bas ift f�r sich mit� Me ihm tjleidjo.ejitiiitcu mannet auf'
setzte, vgl. per^, �ncifenmi 3, 626.
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