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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Askanien

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Askanien

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sondern auch an gek�rten Aenntnisscn, besondere in der antiken und modernen Literatur, den� planne gleichstehe,
mu�te auch das sch�chterne, aber lernbegierige Hohenzollernkind sich dem gelehrten Unterrichte unterziehen, den einer
der genialsten Humanisten, Oittorino dei Kambol�oni da Feltre, den Rindern des F�rstenpaares erteilte.
Die Sch�lerin machte der Erziehung des gro�en ZNeisters Ehre. Sie wurde vielleicht an Aem�nissen im
lateinischen und Griechischen von manche� Damen, namentlich von ihres Gemahls Schwester C�cilic, einem geist und
lebenspr�henden �bertroffen, von keiner ihrer f�rstlichen Zeitgenossinnen aber an wahrhaft antiker Gro�e
und Oornehmheit der Gesinnung erreicht. Ihrem Gatten ?n6ori,-o war 23arbam spater eine kluge und umsichtige
Beraterin und Gehilfin in der Sorge um Me Erziehung der Rinder, bei seinen Regierungshandlungen und landes
v�terlichen Bestrebungen, seinen wissenschaftlichen und k�nstlerischen Neigungen, und feinsinnig verstand fie es, den alten
(*5(an3 des 21Iaufuanifd)Cii Hofes zu wahren und sein Ansehen nach au�en und nach innen zu mehren. (Es hat wenige
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?irr �orfjler fie; Kiirf�rfttn Hubolf 111. von Sadjffn IPittenberg poiii25. �lu^ufi HU- 1i�nigliii�p& f�au�itrcf;�it
Frauen f�rstlichen Standes gegeben, die in so musterhafter weise ihren Pflichten als Gattin und �??utter gerecht
geworden sind, die zugleich auch der geistigen Vewcgung ihrer eine so rege f�rdernde 3>ilnahme erwiesen haben,
lind wohl hat fie es verdient, da� der feine Beobachter und Alenscheu kenn er Enca fie in feinen Aommentaren mit
IDorten h�chster Anerkennung feiert.
Die j�ngste Tochter der Markgr�fin Varbara, Dorothea', wurde A�nigin von D�nemark und die Gro�mutter
der Aurf�rstin Elisabeth von Brandenburg, der Gemahlin des Aurf�rsten Joachim I. Elisabeth war aber nicht nur
' Dorothea, geb. um �45", war in erster Ehe (fett {2,Stpt.\W3) verm�hlt mit Christoph III.,K�nig non D�nemarP, aus dem Ejaufe
pfal�-Sayem, geb. ,ffbr. <^^8. Nach beffeti fin&erlofem Abstrrbmi (5, ober 6. Januar !HH�) wurt'c' tSraf Christian I. von �Ibenburg
nnd Dehnciibofft auf ben d�nischen K�iiigstljroii erhoben, ihm aber gleichzeitig die Verm�hlung mit der EDttmc feines vc>rg��acr^
Zur Bedingung gomacht. Die Hochzeit fand am 26, Oktober UW 3� Hopentiagen statt. 3nf�l9e dieser ferbinbung wurde ?iorottieu dir
Stammutter des d�nischen nnd bes holst>.'inischrn l)Niis>.'5. li�it ihren bratibenburgifc^en verwandten in Franken stand sie in lebhaftem
Ocrkrhr. i^ts machte sie beim Kurf�rsten Albrecht Anspr�che ans den Nachla� ihrer Eltern geltend. Gbwohl ihr dieser nachwi??, da� die
oon ihm gew�hrte Aussteuer bei weitem i>ic elterliche Hinterlassenschaft �bersteige, beruhigte sie sich nicht; sie suchte vielmehr nach des �I�eiiii5
Code durch Vermittlung bes Kaifers und des Papstes
�
fie scheute 311 diesem Zweck eine ??eifc nach Koni nicht � 311 ihrem vermeintlichen
Rechte 511 gelangen. A�'nig Christian ((Etjrifttern) starb am 2\. ntai Dorothea �berlebte ihn mehr als (^ 3al|rc. Sie ftard am
U>, November imb wurde im Dom 311 2^oesfilbc beigesetzt.
i)�f;ni3iiiifin.j'ii;'i'iiii!19U- 52
        
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