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Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Askanien

Full text: Die Verwandschaft der Häuser Hohenzollern und Askanien

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gehandelt, da� er Mich, als seinen Kriegsherrn utib Chef von der Familie, vorbeigegangen un& sich wegen seiner
vorhabenden Manage eher bei Eurer ?ieb�en als bei Mir gemeldet hat. Dten>eiten Eure kiebden aber diese Alliance
des Prinzen Heinrichs mit Dero Prinzessin Tochter gern sehen, Ich auch Eure tiebden mit plaisir die Hochachtung
und Liebe, so Ich f�r Dieselbe hege, erweisen will,so gebe Ich hie�urch zu dieser Verbindung Meinen Consens und
declarire dabei, da� Ich Eurer (iebden best�ndiger Freund bis in den Tod sein werde. woferne aber der Prinz
Heinrich nicht eine bessere Conduite annehmen und sich anders als bisher gegen Mich, seinen Kriegsherrn und Chef
von der Familie, auff�hren wirb, so werde Ich ihm das Regiment nehmen, wobei Ich alsdann persuadiret sein werde,
da� Eure ?teb&en Sid} dar�ber nicht chagrimren, noch Mich deswegen behelligen werden. Eure tiebden sehen hieraus,
wie aufrichtig Ich in dieser Sache verfahre, und w�nsche Ich �brigens �ftere Gelegenheiten, Eurer kiebden n�tzlich
zu sein, weil Ich mit aufrichtiger Freundschaft alle Zeit bin und verbleibe etc."
Nnd am l.Januar gab Friedrich Wilhelm seinen: Dessauer Freunde den Wunsch zu erkennen, da� die
Verbindung des Markgrafen mit der Prinzessin teopaldine dem F�rsten �viele Freude bis in das sp�teste Alter
erwecken" m�ge. Er hoffe auch, da� der F�rst Mittel und Wege finden werde, den Prinzen �zur rechten Verbesserung
seines Regiments zu verm�gen". Heinrich selbst erhielt am Januar den Aabinettsbefehl, sich �geraden weges,
sonder anhero -ml55ion erhalten, um
anhero nacher Dessau zugehen und mich mit die hiesige klinces teovoltine Marie zu Anhalt zuverloben, So habe
ineine unterth�nigste schuldigkeit zu seyn erme�en, E. N.M. allergehorsamsten, unterth�nigsten Dank vor diese gegebene
Immission abzustatten, und berichte zugeleich unterth�nigst, da� die Verlobung gestern abent als den 20. dieses
valzogen worden.
Anbey Aann auch nicht umhin, E.A.M. allergchorsamst zu versichern, da� anitzo mein keben und
so einrichten werde, da� E. A.M. um Gottes willen alle meine bi� hero gehabte Conduite und Fehler in gnaden zu
verge�en und die mir sonsten geg�nnete Gnade wiederum aus Gnaden zu schenken. Und wie anbey E. A.M.hierdurch
auch aller Gehorsamst ersuche, gn�digst zu befehlen, da� jemand mit geh�riger instruction und Vollmacht anhero
Romine, umb die vom dem F�rsten von Anhalf verlangete Ehe karten mit dem F�rsten alhier zuentwerfen, umb
solche E. A.M. nach dem zu allergn�digsten approbation zuschicken zu k�nnen, also Aann vorlauffig Dehro selben
so viel berichten, da� ich von dem F�rsten 30 M,und von der kandschafft M.also zusammen H5 Rthr. bekomme,
wodurch ich dann hoffe, in st�nde zusetzen, E. A.M. auch beser als bie� her dienen A�nneu.
Also erwarte, E. A.M. werden einen von Dero R�chen anhero zu schicken allergn�digst belieben, wie auch
Dehro Gn�digsten Vefehl, wann ich mich die ?rwtxe55 soll antrauen la�en, in dem gewie� nichts unter n�hmen
werde, als mit E. A.M. gn�digsten (^onsen� und befehl, wo mit ich dan auch bie� in meinen Todt verbleiben werde

    
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