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Friedrich der Große als Bauherr

Full text: Friedrich der Große als Bauherr

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Friedrich der Gro�e a?s Vauherr
Gpernhaus, Sanssouci, Bauetats und ihre �berwachung
von
paul Seidel
-*i^nRheinsberg hatte sich Kronprinz Friedrich in bezug auf die Annst ganz �on Knobels&orff leiten lassen, oder viel-
mehr bei dem t�glichen Miteinanderlebcn und dein regelm��igen Gedankenaustausch kam es nie zu Mi�verst�ndnissen und
Gegens�tzen, wir k�nnen uns lebhaft in die Seele der den Kronprinzen umgebenden A�nstler hineindenken, die wie
pesite in seinem Deckengem�lde seine Regierung mit der aufgehenden Sonne verglichen, die den Schatten der Nacht ver-
treiben w�rde. Sehr humoristisch wirkt der Ausdruck dieser Erwartungen beim Eintreffen der Nachricht vom Tode
Friedrich Wilhelms I.in Rhcinsberg, die Anobelsdorff dem bereits schlafenden Btelfd� �berbrachte und dabei im Dunfein
den Cisch umstie�, auf dein dieser fein Geld niedergelegt hatte, �wer wird sich je^t mit Pfennigen aufhalten, bald wird
es Vukatcn auf uns regnen", rief Knobcls6orff dem �ngstlich um fein Geld bem�hten Viclfeld zu. Zun�chst schienen
sich auch die Erwartungen erf�llen zu wollen. Die Bauten des Opernhauses, mit den planen f�r Akademie und
K�nigliches palais an demselben Platze, des neuen Fl�gels am Charlottenburger Schlosse, Sanssouci und der Umbau
des Potsdamer Stadtschlosses usw. folgten sich rasch, ja �berst�rzten sich f�rmlich; aber der A�nig kehrte als ein anderer
aus den Ariegen heim, als wie er hineingegangen war. ?c blieb nicht mehr der leicht lenkbare Sch�ler, sondern
die ungeheuren Erfolge auf milit�rischem und politischem Gebiete, die er sich allein verdankte, sowie das gro�e
ColjrnjoUcinOf'Ijrbudf y<)\\. ZU
        
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