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Lektüre und Bibliotheken Friedrichs des Großen

Full text: Lektüre und Bibliotheken Friedrichs des Großen

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nach Westen, und die vom fr�hen Nachmittag an wirkende Tonne hat ihre verblassenden Spuren auf den R�cken der
roten Maroquin lederb�nde sehr sichtbar hinterlassen. Die Schr�nke haben stark geschweifte Aufs�tze und in diesen
holzgeschnitzte vergoldete Rosetten, die wie in Rheinsberg verschiedene A�nste und Gewerke darstellen. Solche sind
auch �ber den zwischen den Fensterpfeilern befindlichen Spiegeln und �ber den C�ren angebracht. Vie Spiegel ruhen
auf schweren Marmortischen, unter denen der gr��te Teil der Folianten aufgestellt worden ist. Den Schlu� dieser
bilden zehn scheinbare Foliob�nde der Airchenv�ter Chrysostamus, Hieronymus, Ambrosius, Cyrillus und Augustinus.
Es sind aber in Wirklichkeit fest geschlossene Holzrasten in der Form von V�cherattrappen. Mit diesen hat �5
folgende Bewandtnis.^ Auch der Marquis d'Argens hatte imNeuen Palais eine Wohnung unter dem Theater, also
in dem jetzt von den Dienstr�umen des Vberhofmarschallamts eingenommenen Fl�gel. Dort hatte der K�nig in dem
Rahmen einer kleinen Vibliothek auch jene �Freunde" des Marquis aufgestellt, den er gern mit �diesen A�rpern
ohne Seele" neckte. Da die Attrappen sehr geschickt hergestellt sind, mag der beabsichtigte Scherz wohl gelungen sein.
wie die Schatullrechnung vom September 
    
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