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Friederike, Markgräfin von Ansbach, eine Schwester Friedrichs des Großen

Full text: Friederike, Markgräfin von Ansbach, eine Schwester Friedrichs des Großen

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dadurch, da� sie sich nicht fugte und durch Saunen und Eifers�chteleien ihren gutm�tigen, aber i�hzornigeu Gemahl'
immer weiter erbitterte und so dazu trieb, sich einer anderen zuzuwenden. yfnUmgebung, statt zum guten zu reben,
sch�rte und hetzte weiter. Durch allzu gro�e Lebhaftigkeit sowie dadurch, da� sie Personen, die sie in ihrem Kummet
an sich gezogen hatte, dann pl^lich fallen lie�, inachte sie sich Feinde, die sich mit denen, denen die �Fremde" ein
Peru im Auge war, zusammentaten. Ihre Gegner halten um so leichteres Spiel, als der ��tarfgraf, der nur eine
Leidenschaft, die Falkenjagd, kannte, oft wochenlang abwesend war und mir zur�ckkam, um nach ein paar Cagen
anderswohin auf Jagd zu gehen- sie benutzten dies, um durch �ble Nachreden und Intrigen den Unfrieden 511 erhalten
und 511 vergr��ern, das f�rstliche Ehepaar m�glichst auseinander zu halten; es gelang ihnen, die Gberhofnieisterin,
5dHiiitiiunjrn mit Pif �trl>fnm[;mr �rr Zlnjirnifig biitrf] ITlntFgruf �?arf uni i2. lilui1729 Ullb rtllf il-n dis .^nlfCTijiiijrr i?TIeti. 060 linfc (Si)
Frau pou Rohwedel, die mit der 2Narkgrafin aus Verlin gekommen war, durch Verleumdungen dahin zu bringen,
da� sie Ende 575H um ihre R�ckberufung einkam und sie auch erhielt.
Siioii Ende tober 1753 hatte der Kronprinz auf das hm, was ihm seine Vayreuther Schwester geschrieben
hatte-, nach Ansbach gehen wollen; er hoffte dann, auf der R�ckreise von dem Feldzuge am Rhein, Anfang tober (73^
auf dem Wege nach Bayreuth die Ansbacher, die in der N�he pou Erlange� waren, zu treffen; die vayreuther
Schwester, die ihrerseits schon zweinial versucht hatte, 511 vermittelu, versprach sich viel von dieser Zusammenkunft, da
ihre Schwester guten Hat und dazu von jemandem, der ihre Achtung h�tte, n�tig habe. Die ?TtarFgr�fitt kam nach
Erlangen, aber als ihr Vrnder schon nach Bayreuth weitergercist war; sie schickte ihm an demselben Cage (5. Oftober)
folgenden eigenh�ndigen Scief nach: ,,Apr?s avoir re�u votre lettre le matin ? 7, je ne me suis d'abord mise en
chemin, pour avoir l'honneur de vous faire ma cour; mais comme je suis malheureuse en toute chose, la fortune
' Am �. Anruft 1 T.-.r schreibt fie ?>rm Vaiev �ber hfti ?TTarfgrafm: ,.ll b un bun c?ur c-t jt- peux dire en bonne v�rit�, qu'il n du
Merlin et de la vertu ; il est encore jeune, c'est tout le d�faut que je trouve en lui.,. J'ai � u souvent l'honneur �le l'�mir ? mon tlit-r papa,
qu'avec la douceur on peut venir ? bout avec lui, Triais non pas aveu U force." � lH?ebr dis dir �l�CMtoircIt 5� ittiltfm�ftTl von l^iyrciltl]
(in der Braunfd^met0ei Tlusqabe II,ri, 219, 26() enthalten deren Briefe an ibren Bruder ,sril'drich, l'on donrn �in- pin scl^r flcinet Teil in
den ?uvres de Fr�d�ric le Clrand 27 lil�>^!>iuctt ist ; fit* eri^cbcti E�tl �ufjeift trauriges 25ild von Mi'ftll Dingen, Einige^ aiul) imJournal secret
de Seckendorf 124.
        
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